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Durch die Seele Rosadorcn'sBebt ein tiefes süßes Bangen,Furchtlos hat emporgehobeüSie die Arme nach dem Schatten.
Denn sie sieht in dieser NonneJenes Bildlein ihrer Kammer,
Das mit ihr gefunden worden,
Das sie stets so Werth gehalten.
Rosatristis nun voll WonneLöst der Kranken Brustgewande,
Daß des Busens heil'ge WogenSchimmernd zu dem Lichte drangen.
Eine rothe blut'ge RoseRosarosen's Brust bestrahlet;
Was ihr unter'm Herzen wohnet.Hat sie so im Tod erfahren.
Während leis' zu RosadorcnSich die andre Nonne nahte,
Und sie sah, die sie erzogen,Rosalanta's heil'gen Schatten.
Rührend sprach sie: „Rosadore,
Die ich sonst Biondctte nannte,Theure Jungfrau, zeig die Rose,Die dir gab den neuen Namen.