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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
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Endlich hat er sie erbetenIhm zu folgen in die Oper,

Da die Sängerin BiondetteWollt entsagen zu dem Kloster.

Und er hat ihr angelegetSchwere Spangen rothen Goldes,Edelsteine, reiche Perlen,

Und Rubinen, blut'ge Rosen.

Als er ihr den Schmuck anlcgtc,

Stand sie wie ein Lamm des Opfers,Und er sprach:Den Schleier legeAb, lass flechten mich die Locken!"

Doch sie wollt ihn nicht ablegenBis er zürnend cs befohlen;

Ach, was muß erschreckt er sehen:Schneeweiß sind des Hauptes Locken!

Ruhig sie da zu ihm redet:

Darum hielt ich sie verborgen,

Seit sie von der Todten-ScheereFielen, sind sie bleich geworden!"

Ach, wie recht im tiefsten HerzenTraf die Rede Äacopone,

Da er sah die Jungfrau stehenMit des Alters grauen Locken.