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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
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lind die Sünde warf ihn nieder,Fesselt ihn in schwerer Acht,

Und mit bitterem GefiederRauscht um ihn die böse Nacht.

Tief in Ängsten schon erliegetEr des Herzens bangem Schlag,Denn in dieser Nacht gewiegetWird verhängnißvoll ein Tag.

Denn das Weib, das er geliebet,Ging zu Grabe diese Nacht,

Und die Tochter, die er liebet,Kam zum Leben diese Nacht.

Und die Sünde nie besiegetDurch der Reue bittre Macht,Jene Schuld, der er erlieget,War erzeuget diese Nacht.

Und er wühlet in der TiefeSeiner Brust der Sünde nach,Daß die Neue nicht entschliefeSchreit er seine Todte wach.

Und er sieht sie heilig knien,

Wie er sie dnrch's Gitter sah,Sicht sie dann die Glocke ziehen,Da der böse Feind ihm nah.

M.

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