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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
96
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Vor der Hütte setzt sich niederKosme, lauschet nach dem Wald,Ob nicht ans der Ferne wiederSeines Kindes Stimme schallt.

Ob sic jenseit aus der Tiefe,

An dem schroffen Felscnhang,Nicht die treue Echo riefeIn dem nächtlich späten Gang.

Aber nur die MelodienHöret er der Nachtigall,

Und zu seinem Herzen ziehenNicht der Töne Flug und Fall.

2hm ergießet keinen FriedenDer prophet'schen Sterne Strahl,Alle seine Pulse schmiedenEines bösen Schwerstes Stahl.

Die Milchstraße sieht er liegenIn deö blauen Himmels Bahn,Da stehn aller Waisen Wiegen,Lehret ihn ein frommer Wahn.

Und er denkt der bösen LiebeUnd der Früchte, die sie gab,

Die in sündlich frechen: TriebeEr dem Schicksal übergab.