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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
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Und der ew'gen Schönheit SpiegelSpiegelt jegliche Gestalt,

Und des Rechtes FeuertiegelPrüfet jeglichen Gehalt!

Wohin soll ich dann mich schmiegen,Wenn das Licht hoch überwallt,

In dem Staube werd' ich kriechenMit der Schlange Mißgestalt!

Weh! die Sonne sinkt, vergießendBlut'ge Thränen ohne Zahl;

Und aus ihren Thränen sprießenTausend Thränen bittrer Qual!

Und cs weinen die VerliebtenEinsam in vergeßner Schmach,

Und es weinen die Geliebten,

Denen man die Treue brach!

Untergingst du Lustgezierte,

Der die Ehe mich verband,

Der aus schändlicher BegierdePflicht und Treue ich entwand!

Blutschuld ist die NosenzierdeIn der Sonne Untergang,

Fluch der teuflischen Begierde,Die mit Sünde dich verschlang!