Druckschrift 
3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
82
Einzelbild herunterladen
 

r üb -ich; U ily'ttittW ? s

82

Ich versetzte ihm im GartenWeiße, rothc, gelbe Rosen,

Und begehrt am letzten AbendEine Weiße mir zum Lohne!

Da gabst du von deinem StammeMir ein Zweiglein, dicht in MooseHüllt ich's, trug's zu meinem Garten,Stellt' es in den besten Boden.

Schonend ist der Sonne WagenÜber dieses Reis gezogen,

Segnend hat des Mondes SchaleGuten Thau zu ihm gegossen.

Hoch bei goldnen PomeranzenRankt sic aus den grünen Wolken;Deines NamenS Sternbild strahleGünstig meinem Horizonte!

Paradiesisch blüht der GartenSeit die Rose bei mir wohnet,

Und ich gleich' dem ersten Manne,

Eh' bas Weib geschaffen worden!"

Aber Rosablanka dachteNun des Traums von diesem Morgen.Pietro," sprach sie,eine SchlangeRankt um deinen Baum die Rose!