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Der Tod flog auf aus der WüsteUnd schauderte, da ich ihn grüßte,
Und floh, da rief ich ihm zu:
Daß Eiuer hier sterben müßte!
Er schrie mir: „Erst lebe du!
„Denn sterben heißt Ruhe erwerben,Drum kannst du nicht leben, nicht sterben,Der Durst ist unendlich in dir.
Dein Erbtheil, das will ich nicht erben!"So schrie er, und eilte von mir.
Und heulend flog der GeselleWüstcinwärts mit Pfcilcsschnelle, >
Der Sand schlug rasselnd um ihn,
Da traf mich die glühende Welle,
Ach, daß ich erblindet bin.
O, Nacht ohn' Anfang und Ende,
Kein Stern, wohin ich mich wende,
Kein Bogen, kein Pfeil, kein Ziel!
Da rang ich betend die HändeBis die Decke mir niederfiel.
Ta fühlt' ich das Ziel mir gekommen,
Die glühende Leiter erklommen,
Und schrie zu dem bitteren Stern:
„Der Herr hat gegeben, genommen,Gelobt sei der Wille des Herrn!"