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1 (1852) Geistliche Lieder
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Dann wühlt' ich mit glühendem SchwerdteDen Kindern manch Grab in die Erde,Erwühlte doch keinen Quell:

Ob Gott sie wohl finden werde?

Die Hyäne heulte so grell.

Ein Kind unter'm MuttcrherzenBrach mit ihm, in schreienden SchmerzenGebar sie es sterbend dem Tod;

Es goß gleich glühenden ErzenDie Sonne mir Licht in die Noth.

Gern hätte ich Thränen getrunken,

Die Angen weinten nur Funken,

Ich wühlt' noch ein Grab in den Sand,Und bin in Verzweiflung gesunken,

Ach, weil ich kein Wasser fand.

Da ward ich zur wandelnden Leiche,

Auf daß ich den Brunnen erreiche,

Den letzten auf glühender Bahn,

Und wie ich so lechzend hinschleiche,

Da brüllen die Tiger mich an.

Es brannte die glühende SchwelleDes Tages, da kam ich zur Stelle,

Der Brunnen war trocken und todt,

Es glühte zur Mitternacht HelleDer Mond wie Kupfer so roih.

I.

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