Der, daß er lebt von jedem Wort,Das aus dem Munde Gottes geht,Bewährte, nährend fort und fort,Durch Sakrament und durch Gebet.
Der, wo er war den Menschen mild,An Freund und Feind, es Jesu that,Und darum Gottes EbenbildDurch Buße erst gereinigt hat.
Der, wenn ein Andrer noch bis heut,Die Klöster plündernd reformirt,
Die Schwestern der BarmherzigkeitAus Gottes Kraft schützt und regiert.
Lebendig Wort, nicht todtes Wort,
Ein Wort, das Fleisch geworden ist,Ein Glaub', der wirket hier und dort,Das ist der Glaub' an Jesu Christ.
Heil ihm, der Frieden weit und breitAllein durch seiner Demuth KraftHinsendct durch die freche ZeitOhn' Fluch und böse Leidenschaft.
Der wie ein milder SonnenstrahlAns Jesu Herz die Saat erquickt,Nicht wie ein wilder KriegesstahlDes Herren Aehren frech zerknickt.
12 «