Dcn in dem Dürstenden er tränkt,
Den in dem Hungernden er speist,
Dem er im Nackten Kleidung schenkt,
Und im Gefangnen Lieb erweist.
Dem er im Kranken Trost spricht zu,
Dem er im Fremden Obdach reicht,
Den er im Todten bringt zur Nuh',
Das heißt dem Volk die Schrift gezeigt!
Um den die Sünder er bestraft,
Unwissende getreu belehrt,
Zurecht weist, die da zweifelhaft,
Und Trost den Traurigen gewährt;
Um den er Unrecht freudig trägt,
Versöhnt bei dem Beleid'ger steht,
Von dessen Liebe er bewegt,
Für Lebende und Todte fleht.
Ter ohn' vom Vaterland zu schrci'n,
Als: „Herr, zukomme uns dein Reich,"Die Frau'n und Jungfrau'» im VereinTer Milde machte Engeln gleich.
Der das zerstreute Mitleid bandZum starken Steuer in der Noth,
Und Jesu Worte wohl verstand:
„Der Mensch lebt nicht allein vom Brod."