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Und als cr fragt, wo nur es schlafen solle,
Trägt wie ein Vöglein sie vom Dornbusch ei»
Vorbei gestreifter Schäflein zarte Wolle,lind baut dem Kind ein feines Krippelein.
Dann formet aus dem Wachs der wilden BienenMarina auch ein Kindlcin, weis; und fein,
Und legt cs, als die heil'ge Nacht erschienen,
Andächtig zwischen Ochs und Eselein.
Als jubelnd nun des Klosters Glocken klingen,
Und Wcihcnacht mit freud'ger Lichter ScheinDie Kirche füllt, fällt in der Mönche SingenMarina's und des Knaben Stimme ein.
„Kommt, lasset uns das Heil der Welt begrüßen,
Denn uns ist ja geschenkt das Kindelein,
Mein armes Herz ruht dienend ihm zu Füßen,
Denn alle Macht ruht ans den Schultern sein.
„Den Schultern huldiget, die, unsre SchuldenZn büßen, trugen schwere Kreuzcslast;
Kommt, huldiget der Unschuld, die voll Hnldcn,
Dem Kinde, das bei Sündern kömmt zu Gast.
„Es nimmt fürlicb: bringt, was ihr habt, dem Kinde,Bringt bittre Mhrrhcnbüschlein eurer Schuld,
Bringt eures bösen Herzens harte Rinde,
Bringt einen blüh'nden Dornkranz der Geduld.