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1 (1852) Geistliche Lieder
Entstehung
Seite
148
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I/t8

Stach mich von Dornen die Krone,

Gab man mir Scherben znm Throne,Reicht' man ein Rohr mir znm Hohne,Sich! da gedacht' ich an dich!

„Weh! und wer weiß re."

Ach, und zum Tode geschieht,

Peinlich von: Dornkranz umstricket,Unter der Krenzlast gebücket,

Schleppt' ich zum Berg mich für dich!„Weh! und wer weiß rc."

Sieh, an ein Holz festgeschlagen,Eiserne Nagel mich tragen,

In einem Meere von PlagenWollte ich sterben für dich!

„Weh! und wer weiß rc."

Bohrte der Speer bis zum Grunde,Blutend in's Herz nur die Wunde,Strömt draus all Tag und all StundeWasser des Lebens für dich!

„Weh! und wer weiß rc."

Sich, alle Wunden erschlossen,

Sich, all mein Blut hingeflosscn,Jegliches Trvpflciu vergossenHab' ich ans Liebe für dich!

„Weh! und wer weiß rc."