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Zn Worten, Werken und Gebcrden dein,
Herrsch' Friede, Stille, ruhiges Gewissen,
Hüll' in Ehrwürdigkeit die Sanftmnth ein, /
Dann füllst dem Kindlein du ein sanftes Kissen.
Schülerin.
Mit Gott und meinem Engel sei's versucht!
Wie aber soll das Leintuch ich bereiten,
Das über's Bettlein ich nach Sitt' und ZuchtDem lieben Kindlcin reinlich ans muß breiten?
Meiste rin.
Das Leintuch ist ein Dasein keusch und rein,
DaS unter dem Gebet wird fein gesponnenlind gleich gewebct unter mancher Pein,
Dann anSgespannt bci'm Kreuze in der Sonnen,
Und zwischen Lilien wird's bei Tag und Nacht,
Im Thane frommer Thräncn weiß gcblcichet,lind vom Gewissen sorgsamlich bewacht,
Vis es den Lilien an Farbe gleichet.
Sch uterin.
Mit Gott und meinem Engel sei's versucht,
Mit treuen Füßen zn dem Ziel zu wallen;
Daß Cäsar sterbend sinkend noch mit ZuchtSein Kleid geordnet, hat mir stets gefallen.
Ich spinne, webe, Gott geb' Sonnenschein,
Herr! ich bitt' gar schön, wenn ich's Tuch ausstrecke,Daß ich's mit Thräncn bleiche lilicnrein!
Doch breit ich's über, fehlt mir noch die Decke.
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