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1 (1852) Geistliche Lieder
Entstehung
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Ich fühlte mich vom Sonnenschein erwärmen,

Und als wir uns dem alten Klcster nahten,

Gab an der Pforte ich den frommen Armen,

Die barhaupt bittend uns entgcgentraten,

Was ich besaß, sechs neue blanke Heller.Mein Träger ging auf wohlbekannten Pfaden,

Er zeigte links hinab:Dies ist dein Keller,"Sprach er,da hast du deine großen FässerMit allen Sorten bestem Muskateller!"

2ch glaubte ihm, und mit dem blanken Messer

Uns da ein schwarz und weißer Mönch begegnet.Der Alte sprach:Nun sieh', stets kommt es besseiUnd als:Wer war cs?" ich ihm scheu entgegnet:Dies war dein heil'gcr Pater Küchenmeister,Was er am Spieße brät, das ist gesegnet.

Er ist anS Schwaben und Marcellus heißt er;

Er soll den Antichrist zum Spieße stecken,

Er ist ein Zauberer, beschwöret Geister."

Nun hörte ich durch blüh'nde GartenheckenDie Orgel aus der Kirche rührend klingen;

Mich faßte da ein nie gefühlt Erschrecken.

Als endlich zu der Kirche wir ciugingcu,

Des Weihrauchs süße Wolken mich umwallten,An hohen Säulen goldnc Engel hingen,

Der vielen Bilder seltsame Gestalten,

So stille und so kühl die hohen Bogen,

Wie unsre Schritte in den Hallen schallten,

Die Orgeltönc jubilircnd zogen,

Und wie die Mönche zu den Stühlen schlichen:So wunderbar hat nie mein Herz geflogen.