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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Von den V^underwsrcken. 627

ein »«verwerfliches Zeugniß geben; ja selbst die Türcken in ih-rem Alcorangläuben nicht nur, daß Christus Wunder gethan,sondern dichten ihm auch die meisten an, welche aus ungewissemHörsagen oder Apocryphischen Büchern von ihrem Lügen-Pro-xheken geschöpffet sind. Die heutigen auch gemeinen und un-gelehrten Juden, wissen und gestehen es, daß Jesus von Na-zareth sey in der Weltgewesen, und grosse Wercke gethan habe,als die Christen von ihm angeben; und die gelehrtesten Feindeder Christlichen Religion getrauen sich nicht das Gegentheil inöffentlichen Schriften vor der gelehrten Welt zu behaupten p).

2. Weil in Beschreibung der Wunderwercke, besondersder Wunder Christi kein Umstand erwehnet wird, daraus nichtdie Wahrheit des Wunderwercks klärlich hervorleuchtet g).

§. z. Der zweyte Einfall ist: Wer wisse, ob es mit denWunderwerken nicht alles natürlich zugegangen sey? wiedenn Spinoza alle Wunderwercke bloß für ungewöhnlicheWürckungen der Naturausgiebk, welche darum für Würckun-gen einer übernatürlichen Kraft angesehen werden, weil mandie verborgene Würckungen und Kräfte der Natur nicht ver-stehe, nach welchen und deren Gesetzen alles so unveränderlichgehen müsse, wie es von Ewigkeit gewesen; ja alles von demEinfluß der Sternen, den man so genau nicht wisse, dependirettAntwort: 1) Wenn die Wunderwercke nur natürlich wä-ren, oder durch verborgene Kräfte der Natur geschähen, sowürde der Apostel sie nicht dem. Heil. Geist zueignen, i Cor.12,1.7. 0.14,12. Ebr. 2, 4. conck. J0H.7, 99. Act. 19,11. c.2,22. c.z, 12. iz. 16. c. 4, zo. c. 14, z. 8-iZ. Marc. 16, 22.Röm. iz, i8.19.

2) Der Satz des Spinoza, daß alles was geschiehet, un-umgänglich nothwendig sey, und alles nach den Natur-Gese-hen unveränderlich gehe, und Gott unmöglich dawider han-deln könne, wenn er nicht wider sich selbst handeln wollte, be-ruhet auf dem falschen Grunde, daß Gott und die Natur ei-nerley sey, welches nimmer kan bewiesen werden, sondern

R r 2 Gott

p> Siehe Heb-Opff. l. c. ,

Ib. p.522.549 kamirsc', InkUr Usrmrnsuk. p. 41-A ryr. tg-