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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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622
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622 Von den Wunderwercken.

Luc. lv, 17.19. und andere Gläubige in der ersten Kirche, K) ^Marc. 16, 17.

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§. 4. Die Mitteldinge , derer sich Gott oft bey denWunderwercken bedienet, sind entweder: i) Mitwir- ^

kende NActel, also daß der Creatur eigene, oder des Mit--kels natürliche Kraft das ihrige zwar mit dabey thut, aber .doch durch die Kraft Gottes dergestalt erhöhet wird, daßein weit grösser oder herrlicher Effect erfolget, als jene vor ^sich nimmermehr erreichen könnte, z. E. ein blosses Wort,

Joh. 4, 50.52. ZZ. Luc. 18,42.4Z. oder Anrühren, Luc.iz,iz.Match. 8,14. oder Hand und Work zugleich, Match. 8, z.

Luc. 7,74. oder Erwärmen, 2 Reg. 8, 34. rc. Hieher gehörendie Mittel, denen Gott gar grosse Kraft verliehen, z. E. das.Mehl im Cad, iReg. 17,74.16. derOelkrug, 2Reg.4,2. sq.die sieben Brodte, Marc. 8, 5. die Stäbe Jacobs, Gen. zo, ^97. Auch gehören hieher die Göttlichen Offenbarungen durch !>5 'lTräume, als dabey die Einbildungskraft nach ihren Regelnoft mit gewircket, z. E. Dan. 2,7. coü. v.29. Gen. 41,7. sq. MiHwcoder 2) solche Mittel, die zur Sache gar nicht ge- W

dienet

K) Diese Wunder-Gaben werden von dem Apostel Pauls in zweyerleyArten unterschieden: i) vona, die yelstlichen Gaben, tCor.

12, 4. Röm. IL, 6. als ^oq>'«r. die Rede der Weisheit; ^Nkaii

die Rede der Erkänntniß, 1 Cor. 12,8- der Glaube, nemlich in einen» ÄIän

svnderbarenund ausserordentlicheN Lraäu, ein Wunder-oder Helden-Glaube,v. 9. col>. l Cor. n, 1.2. wie auch 7 --?--»-^«--» Weissagung; Gesund- )ü!

machungen, und)"»mancherley Sprachen, i Cor. 12,9.10.28. ;o.

L) oder , Wunder-Rräfre oder Wir«

kungen, l Cor. 12,6.10.28. und obwohl dieselbe in der ersten Christenheit voe«Ueil andern den Aposteln mitgetheilet waren, Matth. io, 8. Marc. z, 15. e. 16,

20. Act. 2,4. also, daß insonderheit Paulus darinnen einen grossen Vorzurvor allen Christen zu Cvrintho hatte, i Cor. 14/i8. 2 Lor 12,12. So hatte doch ^ 7 '

Gott ausser den Aposteln zumÄufnehmen desChristenthums noch viele andere H -«erordnet, und mit Wunder-Gaben dergestalt ausgerüstet, daß sie auf gewisse §-7^Art von einander unterschieden waren, i Cor. 12,28. Die Propbeteu wa- -z,'7ren, die vor andern und am meisten zukünftige und verborgene Dinge offenbar- HK?»en, oder auch auslegten, Act. n, 27.28. c- -i, 4. 9. iv. n. Sie waren geringer4rls die Apostel, weil sie die Wundergabe der mancherley Sprachen nicht hat-ten. Und nur in der ihnen geschehenen Offenbarung von dem Heil. Geist ange-blasen wurden, conf. Num. n, 25. 2 Req.;, 15. Die Le'.,rcc, die das Vslck , " !lunterrichteter» emfättis, waren von den ö'postein und Propheten darin» umer- ^

schrr- 's ^