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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Von den tVunderwercken.

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Wunder wäre, da doch wircklich viele Wunderwercke sind,ungeacht sie so beschaffen, daß auch endliche und natürlicheKräfte zu deren Erzeugung hinlänglich gewesen y); daß dieErkänntniß eines wahren Wunders von der genauen Erkännt-niß der sämmtlichen Kräfte der ganhen Natur dependire, wel-che aber bey keinem Menschen in der ganßen Welt anzutreffen;und also würde durch diesen Begriff von der Uebernatürlichkeitdas Ansehen des geoffenbarten Wortes Gottes, und die Wahr-heit der Christlichen Religion, so beyderseits guten theils aufdenen in der Bibel angemerckten Wunderwercken beruhet, sehrleiden, und denen Feinden der Wahrheit nur die Waffen destomehr dawider zu streiten, in die Hände gegeben 2 ).

§. 6. Denett Wunderwercken sind nahe verwandt die Ge-heimnisse, so gar, daß öfters beyderley mit einander verwech-selt, oder auch wohl pro ffmon^mis und für einerley gehaltenwerden n), indem man einerley übernatürliche Sache, baldein Wunder, bald ein Geheimniß nennet, oder Geheimniß,und Wunder-voll. Es ist aber der Begriff von einem Wun-derwerck etwas enger eingeschlossen, und hat nicht so einen weit-läuftigen und mannigfaltigen Verstand, als der von einem Ge-heimnisse, also, daß ein iedes Wunder zwar ein Geheimniß,abernichtein jedes Geheimniß ein Wunder ist. Denn ein Geheim,riß in seinem eigentlichen und accuratenVerstande ist eine solchemögliche Sache, deren eigentliche Art der Möglichkeit überallen unsern gegenwärtigen Begriff gehet b). Ein Wunder.

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bände hat, und desen Einrichtung/ einem von denen endlichen GeisternMittheilen oder abtreten wollen.

/) Siehe oben Not. p. 614 sq.

r) Viä.^kollmsnn. 1. c. §. VIU-p. rr- LcL.tX.X.Xt. p-SH-tq.

s) Das kommt daher, weil man den Begriff der Unbegreiflichkeit/ derschon vi vocis bey einem Geheimniß ist, mit einem Wunder verknüpfst, undalso gar leicht eines mit dem andern verwirret, und verwechselt, also daß mandas Unbegreifliche auch gleich als wundersam anstehet, und mithin keinendeutlichen Begriff ru unterscheiden hat. Siehe freywill. Hebvpffer 4»Beytrag, §. 58. p.950.

b) Man beschreibet ein Geheimniß darum einstäche, damit die Feindeder Christlichen Religion sehen sollen, daß wir Christen keine Chimären, oder

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