Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
Seite
585
Einzelbild herunterladen
 

'kNlL,

8«.i,

MM-

ÄW

W

ÜSi^

«P

Zg«

zlmK-

M-

lB,

O,

Kttß

F

ßl

Von den Fischen. 585

und Schuppen haben, Lev.n, 9-12. Deut. 14,9. w. sie wurdenaber nicht geopffert,weil sie fast kein Blut haben, auch den Men-scheu so gar unähnlich, daß sie sich nicht schickten Christi Ver-söhnungs-Opffer vorzustellen *, wnf. Ehr. 9,22. sonst warendie Fische eine der besten und köstlichsten Speisen der Alten, also,daß von allen so genannten Zuspeisen, die Fische allein schlecht-hin mit dem Namen ochov und oblonium, Zuspeise,.

Ich. 6,9. n. c. 21,9. io. iz. und delicate Mäuler und

Fischfreffer genennt worden sind **, daß auch dieFische zur Artzeney dienen, ist zu sehen Tob. 6,6.

§. 6. Dieses Nutzens werden die Menschen theilhaftigdurch den Fischfang, als einen Gebrauch der Herrschaft überdie Fische, so Gott dem Menschen verliehen, Gen. 1,26. dahersind die Fischer, so davon besondere Profeßion machen, Es 19,8.E;ech.47,iO. Ier. 16,16. Matth.4,18. und auch mit bequemenZeug zum Fischen versehen sind,als Fischgarn oder Netze, Coh.9,i2. Ezech.26,5. c.47,iO. Hab.i,i5. Matth.iz,48- Fischreu-ser,Job4o,26. Angelruthen,Match. 17,24. Amos4,2.we!cheauch die beste Zeit zu Fischen, wenn es Nacht oder Dunckel ist,wohl in acht zu nehmen psiegen, Luc.;,5. Ioh.2i,z. Es ist aberlediglich der Güte Gottes zuzuschreiben, wenn er die Fische imWasser mehret, Gena, 22. den Fischfang segnet, Ezech. 47,10.Luc. 5,6. Ioh.21,6.11. gleichwie es seiner Allmacht zuzuschreiben,daßer die Fische oft so wunderbar vermehret, Match. 14,17-22.UZ,Z4-Z9. Marc.6,z8.sq. c.8,7. Luc.8,16.17. Ich. 6,9. undder Herr Christus seiner Apostel Fischzug oft wunderbarlichgesegnet, Luc.5,6. Ioh.21,6.11. Matth. 17,24.27. Hiergegenist es eine Strafe Gottes, wenn die Fische wegen Wasser-Mangel bey grosser Dürre, Es. 50,2. c.19,8. Ezech.29,5. c.52,4. oder auf andere Art um der Menschen Sünde willen, um-kommen müssen, Ezech. z8,2o. Zephgn.i,z. Exod. 7,18.21.Ps. iOz, 29. Hos. 4, z. Apoc. 8,9« c« 16, z. wie es denn denFischern eine Prüfung seyn muß, wenn ihre Arbeit oft umsonstist, und sie nichts fangen, Luc. 5,5.

Oo 5 §.7. Die

* Viä. Albert. Vo^er Orst, äs ^ststäibns sä srcam non faZjk;

k. Z». ** Losk. klieror, ?. ». l.. i. c. 6. p. 4Z.