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Von den Fischen.
Von sonderbarer künstlichen Gestalt und Nutzen ist die
Schwimm/ und Luft - Blase, vesicrr natatorirr, vermittelst 5-welcher die Fische sich aller Orten in einem Gleichgewicht mitdem Master halten können, und durch Erweiterung derselben ^aufwertö, durch Einziehung aber derselben niederwertsschwimmen, da sie denn im ersten Fall leichter, im andern aber ^schwerer werden muß. Daher müssen die Austern, Muscheln, ^ ^u. d. g. Wasser - Thiere wegen Mangel der Luft-Blase immer ^am Grunde bleiben *. -
Das Schwimmen der Fische, so im Hebräischen durch ^kriechen oder sich regen im Wasser ausgesprochen wird, Gen. i, : ^ri. Lev. n, io. Ps. 69, zz. dadurch sie sich von einem Ort zum an- - ^dern bewegen, geschiehet sonderlich durch Hülfe des Schwan-Hes, als eines Steuer-Ruders, dabey denn zu mercken, daß eine :>Wweit grössere Starcke der Schwantz- und Rückgrad-Mäußleinzum Schwimmen, als zum Fliegen erfordert wird, weil dieSchwere und Widerstand des Wassers, gegen der Subtilheit Ä-.'ider Luft nicht zu vergleichen **.
§. 4. Die Zeugung der Fische führet uns gerades Wegeszur Erkänntniß des Schöpffers, wenn man bemercket, wie die chi-,»grossen Wallfische, und also auch die krospelichten Fische (carii-laginei) lebendige Jungen gebähren: aber die grätigten Fi-sche (spinoli) legen ihre Eyer oder Rogen in das Wasser ab,welche durch Uebersprengung des männlichen Saamens frucht-bar gemacht werden; und ist die Menge der Fische, welche von ^ ^einem einigen abgelegten Rogen können gezeuget werden, fast >. ^unglaublich; daher eine große Fruchtbarkeit angedeutet wird, ^ ^wenn es heist: wachsen und viel werden nach Art der Fische,Gen.48,i6. im Hebr. ***
H. 5. Die Fische sind dem Menschen zu seinem L 77 uyen un-kergeben, Gen. i, 26.28. c. 9,2. Ps. 8,9. Jac. z, i. daß er sich ^derselben bediene zur Speise, frisch oder gesaltzen, Num.n,z. 22.
sie ihr besonder Fleisch haben, i Cor. 15,
, -- - --
dern Israel nur diejenigen erlaubet zu
und
* ** ihiZ. p. 4SS. *** Iö^kk)<8.jpb. P. 97. ^