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Von dem Ungezieffer.
gefunden werden, welche man daher auch Johannes, Blmnennet. Es sind aber solche rothe Körnlein nichts anders, alsOvula oder Eyer kleiner Würmer, welche bey warmen Son-nenschein ausgebrütet, und endlichiebendige Würmlein werden,,die einen Blutrothen oder Purpurfarbenen Saft bey sich füh-ren. Die Armenianischen und Türckischen Kauf. Leute kaus-fen diesen Coccum mehrentheils von den Pohlnifchen Juden,und färben damit ihre Wollene, Seidene und Lederne Waaren,welches Leder sie Saffian oder Saphian nennen, wie auch ihrerPferde Mähnen und Schwänhe. Es kauften es auch dieHol-lander, und vermengen es unter die sonst so theure Cochenille,weil es alsdenn die Farbe um ein merckliches höher machet f.
Der tJahme Thola, als eines WürmleinS scheinet einigenMännern darum gegeben worden zu seyn, weil sie etwa bey ihrerGeburt sehr klein und verächtlich ausgesehen, Gen. 46, iz.Jud. 10, 1.
Die Würmer müssen den Frommen zur Züchtigung, Job5,7. Ion. 4,7. den Gottlosen aber zur Strafe dienen, Exod.rb,Lo. 24. Deut. 28,59. i Reg.8,Z7. 2Chron.6,28. Es. 66,24.Hos. 5, i2. Judith 16,2i. Sir. 7,19. c. 19, z. 2 Macc. 9,9. Bar.6,19. Act. 12,2g. und bilden also ab (r) einen elenden und ganßverachteten Zustand, weil ein Wurm nach seiner Natur blind,taub, ungestalt, ohne Wehr. und Waffen, ohne Füsse, an derErde klebend, und ein allem Unfall unterworffenes Thierlein ist,Job 25,6. Ps. 22,7. Es. 4 l, 14. i Macc. 2,62. (2) Geistliche
GewiffenS-Plage, Es. 66,24. (z) Leibliche Verwesung, Job.17,14. c. 2i, 26. Es. 14, ii. Sir. ro, iz. und die ewige Höllen-Pein, Es.66,24. Marc.9,44.46.48. Sir. 7,17. Judith 16,21.
III. vr, Vinea, oder Ov Es.zr,8. und im Gr. ^5, eineSchabe oder Morre, ist ein Wurm, welcher die Kleiderdurchfriftet, Job iz, 28. Es. 50,9. Sir. 42, ig. Jac. 5,2. Matkh.6,19. Bar. 6, n. 71. eine Art derselben heist auchMatch. 6,29. *
Mot-
s Siche Hüdn.Nüt. Lex P-4V8 6c p. 1269. coN, Abrah. Hartwig Beschrei-bung der drey Werder in Polnisch - Preuß. e 8.
^ Loclisrr. I. c. c. 25. P