Von dem Ungezieffer. 57z
Würmern die keine Füsse haben, werden in Heil. Schrift dreyAtten benennet, und oder Vv. Im Griech.
helftvel-E, einwurrn insgemein, Judith 16,21.Sir. 7,19« c. lo, 12. c. 19, z. i Macc. 2,62. Marc. 9,44. daherbeift <7rr«^)fr<o6^L)7'oL' ä vermibus erolus, von den Würmern ge-fressen, Sap. 11, 16. 2 Macc. 9,9. Act. 12,25. f
I. Das Hebr. Wort NO") vermis, nach Luther! Doll-metschung eine Made oder Motte, kommt her vonwrmiuare, faulen, weil sie gemeiniglich in faulen und stinckemden Sachen leben, z. E. in faulem Fleisch, bey lebendigem Leibe,Job 7,5. ooll. c. 2,7. Hos. 5,12. 2 Macc. 9,9. Act. 12,2z. Sir.ig,z. oder im Aaß, Job 17,14. c.2i,26. c.24,20. Es. 14,11.Sir. io, iz. 1 Macc. 2,62.
II. oder und kommt her von
mwre, Äe^lutire, nagen, verschlingen, heist eigentlich einWurm, der sich von den Pstantzen oder Früchten nehret, Deut.28, Z9« Ion. 4,7. obwohl sonst auch von andern Speisen, Exod.16,20. Job 2z, 6. Ps. 22,7. Es. 66,24. c. 14,11. c. 41,14. EinigeAusleger machen besonders ein Purpur-V>ürmleLn oderCoccinell-Würmlein daraus, welches kleine aufgetrucknete oderausgedörrete Mücken sind, in der Grösse, wie Bett-Wantzen,die von gewissen Bäumen, so den Feigenbäumen gleichen, abge-schüttelt worden, und wenn sie zerknirschet werden, eine schönerothe Purpur-Farbe von sich geben. Davon soll zu verstehenseyn, Epod.2Z, 4. kck Iivaciutlimum, öcpur^uram, A vermeincocci, oder Lev. 14, 4. coccum vermiß Carmesin, Rosinrothoder Coccinel-Farbe, Es. 1,18. Thren. 4,5. Nah. 2,4. bella-torex vermieulati 1. e. cocciuÄti)«Aeer-VHl<E, wie Purpur,couk. 2 Sam.r,2g. Cant. 4, g. Apoc. 17, Z. 4. * dergleichenkostbare Würmlein sindet man auch in Pohlen und in derNähe,bey der Ohr um Danhig an demkoIvZonokolomLo coccife--w, Polnisch Weg-Gras, an dessen Wurtzeln um Johannis,Blutrothe Körnlein, an der Grösse einem Hanfkorn gleich,
gefun-
k Ib. c. i6.p. 619.
* Lvrkgrr. d c. e. «7. x. <»24,