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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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550
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55^ Von den Schlange^.

samen leib, ohne Füsse, haben, Job 26, ig. Es. 27, r. Sap.16, 5. ihre Haut alle Frühjahre wechseln, und Eyer legen,woraus ihre Jungen gehecket werden, Es. 59,5. coll. c.Z4, iz.Ihr Nahme ist im Griechischen 0A5, und im Hebr.kerperi8, vvm Arab. nactiasa, inkauliuin elle öe mali oini-M8, ein unglücklich Zeichen seyn, welches die Schlange denersten Eltern in der That gewesen, und auch daher von derenNachkömmlingen für ein böses und unglücklich Thier gehaltenwird; Andere aber leiten die Nahmens-Bedeutung her vomHebr. wm conjeÄare, augurari, wahrsagen *. Siesind ein Geschöpffe Gottes, mit andern kriechenden Thierenam 6. Tage der Erschaffung, zu seinen Ehren und lobe her-vorgebracht, Gen.i, 24.2z. Es.4g, 20. welche auch von ihreranerschaffenen Vollkommenheit eben so wenig verlohren, alsdie andern unvernünftigen Thiere der Erden, und alle Strafe,welche der Schlange nach dem Sünden-Fall auferleget wor-den, Gen.z, 14.15. einzig und allein auf den Teufel, der solchelarve angenommen, gefallen, wie in folgenden wird erwiesenwerden. Denn obgleich isolepllu8 ** und die JüdischenLehrer geglaubet, daß die Schlange vor dem Fall mir der Spra-che begabt gewesen, aufrecht einhergegangen oder Füsse gehabt;so sind doch dieses lauter Fabeln, und wenn man die Nacur derSchlangen genau betrachtet, so wird man sehen, daß zu einemlangen, gelenck- und biegsamen leib, als ihrer ist, die Füssekaum nöthig sind; ja es fehlet denen Schlangen nichts, waszu ihrer lebens - Bequemlichkeit dienen mag, wenn sie schonkeine Füsse haben, gleichwie denen vierfüßigen Thieren nichtsabgehet, ob sie gleich ohne Flügel sind; Sie kriechen hin, wo esihnen beliebet, über die Mauren, auf die höchsten Bäume undFelsen, Prov.zo, 19. und können in ziemlicher Behendigkeitihre Nahrung finden, nach diesem aber eilen sie in ihre Höhlenwieder zurück f. Wie sollte denn dieses Kriechen oder Gehenauf dem Bauche, der Schlangen für eine Strafe gerechnet

werden

* Lock. Hiernr. v. k. I.. r. c. y. p. 5a,

** Ivlepk. I.. 1 . c. z.s Vi6. sckeuckr:. KupffekrBidel, P-Zy. L42.

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