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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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539
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Von den unreinen Vögeln. 5Z9

104, iz. seine Gestalt gleichet dem Storch, was seinen langen

Schnabel, Hals und Beine betrifft, nur daß er theils Aschen-graue, theils meiste Farbe an sich hat, und einer streitbaren Na-tur ist, indem er mit den Falcken und Habichten sich in Kampfeinläst, und auch von diesen gedeihet wird; daher soll er im Hebr.den Nahmen haben NM von rM iralci, zornig seyn, gleich,sän, ein sehr zorniger Vogel, obwohl Lutheruö es Heher gegeben,sw.n,19. Deut. 14, iZ. Andere aber verstehen eine Art derM,Geyer oder Falcken, wie etwa der Berg-Falcke ist, garwilder und zornmüthiger Art *.

§.5. Der tViedhopff, ist der allerunflätigste

Vogel, der sich vom Koth nähret, und sein eigen Nest garstig be-seelt, heist im Hebr. ^2*2^1 Lev.n, 19. Deur.i4,18. vomJeab. äik.) Zallus, und Syr. keplia, rup68, perrg, g8. ? 4 L 2 "l'lNäuk-kepka, Ag11r.8rupi8 s. iäxati 1 i 8 , ein Stein-Hahn, oder wieHndieRabbinen nennen, ZaIIu8NArelH8,s^lveüri8 antmontS'M, ein Berg- Feld- oder Wald-Hahn, weil der Wiedhopff ei-nen Kamm hat, wie ein Hahn, und auch auf dem Felde, Ber-gen, Felsen, und in den Wäldern sich aufhält, doch kan dasWort auch soviel heiffen, als ZaIIu8portemosu8, ein Hahn, dergefährlich oder entsetzlich ausstehet, wegen seiner greulichen Ge-stalt, von ^1ZaHu8, undkD"'porteuäere **.

§.6. Der Strauß, Ltrmlüo, ist der Grösteste unter allenVögeln, und mag zu keiner Elaste derselben gerechnet werden,sondern ist so zu reden eine Mitrel-Gattung zwischen den vier-süßigen Thieren und Vögeln, viä. ^.riüotel. I.. 14. cie parti-i>us. Mit den vierfüßigen Thieren kommt er darinne überein,daß er nicht in die Höhe fleugt, wie sehr er auch sonst seine Flü-gel erhebet und ausbreitet, und nur haarichte Federn hat überseinem grossen und runden Leibe, welche nicht aussehen, wie an-dere Vogelfedern, überdiß hat er die obern Augbraunen, einenkahlen Glatzkopf, und einen gespaltenen Fuß, gleich einerKlaue, dazwischen sie auch Steine nehmen, und solche nach dem,der sie verfolget, werffen sollen: Mit dem Vogel-Geschlecht

aber,

* bock. I. c. ZO. x. r;?. . ** Ibi'6. c. ZI. p. Z44. ttz.