Von den Vögeln insgemein. 50z
dieses besonders von den Nacht-Vögesn, Job zz, iO. Es.iz, 21.Zephan»
I V. Die Farben ihrer Federn, welche gar verschiedentlichsind, z.E. daß die Raben schwach sind, Cant. 5, n. die Flügeldes Straußen stolhiren,Job Z9,iz. die Flügel derTauben,wieSilber und Gold schimmern, Ps.68,14. die Flügel der grossenAdler lange und bunte Federn haben, Ezech.i-/, z.
V. Das Mausen, oder daß sie gröstentheils des Sommersi^re Federn andern, indem sie die alten fallen lassen, und wiederschöne neue kriegen, die ihnen den Winter über auch wohl zusatten kommen, Ps.iOZ,s. Es.4v,zi. Mich.i,i6. dahin aucheinige deuten, Job Z9/26. vom Ausbreiten der Flügel des Ha.bichts gegen Mittag; weil die Erfahrung lehret, daß die Ha-bichte bey dem warmen Süd-Wind oder auch gegen die Mit-tags-Sonne ihre Flügel ausstrecken, wodurch alfo die Haut-Löchlein eröffnet werden, daß die alten Federn ausfallen, undneue hernach wachsen können *.
VI. Die Veränderung ihres wohn-Platzes, indemeinigeVögel zu gewisserIahres-Aeit Trouppen-weise wegflie-gen, und auch so wieder zu uns kommen, Ier.8,7. Cant.2,12.dieses Wegziehen der Vogel möchte man eher ein Verber-gen in unsern Landen, als ein würckliches Wegfliegen in anderewärmere Lander nennen,
1) Weil alles, was man insgemein davon vorgiebt, nurverdächtig ist, und auf schwachem Grunde beruhet **.
2) Weil der Weg über das grosse Meer für unsere Landvö-Zel gar zu weitund beschwerlich ist.
z) Weil die Schrift zwar des Wiederkommens gedencket,seht aber nicht hinzu, aus fremden Ländern, noch wie es sonst zu-gehet, Ier.8,7.
4) Weil sogar in den warmen Landern selbst die Vögel zugewisser Zeit des Jahrs sich verbergen, z.E. in Palästina, da-von der Prophet redet, Ier.8,7. obwohl die Luft daselbst mittenim Winter so wann ist, als bey uns zu Anfange des Frühjahrs,also, daß sie wegen der Kalte des WinrersgarnichtUrsach har-
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** V:ö. Vermin, Nist.ord.rLrs
* Siehe unten c.F. §.r. n.X.