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490 Von den vierfußigen
Schlosse, vor dem Sacrament zum Leuchter gesetzt hatte, undbisher nicht groß geachtet war, in guter Huth zu haben *.
§.20. Der Dachs, 'Hxu8, ^le 1 i§, wird im Hebr. verstan-den durch Exod.26,14. Ezech.r6,iO. allwo der Decken 5'^''der Stifts-Hütte und der Semischen Schuhe gedacht wird,vonDachs-Fellengemacht; weil aber andern diß gar was schlech-tes ist, wollen sie daöHebr. Wort lieber von einer Farbe aus- :legen, nemlich 6e colore aut Violen-
braun oder meist blaulicht **.
§. 2I. Der ^>ass, I-epu8, Hebr. 3 csrpencko ter- 5^-
rX proventu, vorn Abnagen der Erd-Früchte genannt, weilcar^lit, ciecer^iit, abbrechen, und 2^ I)roventu8, Ein-kommen oder Gewächs heisset, ward den Jüden,alö ein unrei-nes Thier zu esten verbothen, Lev.n, 6. Deut.14,7 f.
§. 22. Das Canmchen, Luniculu8, ist wie ein Hase ge- *staltet, aber von verschiedenen Farben, als weiß, schwach, grau; ,wird auch mit dem Hasen zusammengesetzt, und unter die un- ^ ^ 'reinen Thiere gerechnet, Lev.n, 5. Deuk.i4,7. so sich in denFelsen und Klüften aufhält, Ps.ic>4,18. Prov.zo, 26. heistim Hebräischen und waren sehr gemein in Hispanien, soauch daher den Nahmen i. e. cuniculolu, soll bekommen -An-
haben. Andere aber wollen durch keine Caninchen,sondern lieber eine Art grosser Mäuse, wie die Eichhorn*lein gestaltet, verstehen, welche in Egypten, Lybien und Pa-lästina häuffig anzutreffen, deren Hintere Füsse länger sind,als die vördern, damit sie die Speisen halten und in die Höheklettern; haben einen langen Schwantz, machen ihr Hauß .in der Höhe, und eine Oeffnung gegen alle vier Winde, da- ^ ^mit sie, wenn sie von einer Seite angefochten werden, auf '
> der andern davon fliehen können ff.
§.2z. Der Affe, S-mia, Hebr. von ^ und ^sinbire öc circuire, herumgehen, weil dieses Thier so viele pos- '
sirliche ,
* f^icr-I. Pommee. Thron. I..;. p-47«.
** Nock. I. c. c. p y85 coN. I.und. I.. i. e. 5. p. 2l-
f So-K. 1.Q c. ;2. p. sc^. -z-f NiiU. c.zz. p. lcror. ^