486 Von den viersußigen
so viele Sprünge thun müssen, und schwere Geburten haben,Job Z9,i. und auch oft versetzen oder in ihrer Geburt befördertwerden, wenn schwere Gewitter kommen, Ps.29,9. vox I)o-nulii parturire kacit cerv28.
4) Daß sie ihre Jungen sorgfältig aufziehen, Job Z9,2. sievor Tage saugen, und ihnen ihre Streue machen, daher auchder Nahme cerva aurorre, eine Hindin der Morgen - Nöthekommt, Ps. 22, i. doch müssen sie auch oft, wegen Mangeldes Futters, oder bey grosser Dürre, ihreJungen verlassen, Jer.14,5. Thren.i,6*.
Was sonst erzehlek wird, daß die Hirsche durch ihrenAthem die Schlangen aus ihren Löchern herauszie-hen, und auffressen sollten, da denn derselben Gift sie so äng-stige und brenne im Leibe, daß sie darüber ängstiglich nach Was-ser schrien, rc. ist in der Erfahrung und dem Zeugniß der heu-tigen kkvlicorum nicht gegründet, viel. Lockart. l. c.
Hirsche und Hinden, als schöne und annehmliche Thiere,bilden ab,
r) Den Herrn Christum, wegen der geistlichen Schönheit,Cant. 2, 9.17. c. 8,14. und wegen seines frühen Leidens,Ps- 22, r.
2) Ein liebreiches und holdseliges Eheweib, Prov.z,^.
z) Die Gläubigen, Ps.42,i. Es.ZO,6. Hab.4,19.
4) Den Stamm Naphthali, Gen. 49, 21. wegen seiner 'Hurtigkeit in Ausführung des Kriegs, conk.Iud. 4,6. sq. **
§. 16. Mit dem Hirsche oder Hindin wird verbunden ca-xrea, ein Rehe, Hebr. und von seiner schö-nen und anmuthigen Gestalt also genennet, gleichsam ein liebesund annehmliches Thier, Cant.7,9. Chald. daher
kommt der Nahme Tabea, Act.9, g6. Gr. ^-rosr-, Sir.22,27.Act.9,56. Z9. Sie sind sehr schnell, 2 Sam. 2,18. r Chron.
iz,8. Prov.6,5. Cant.2,17. (.8,14. halten sich auf im Fel-de und auf den Bergen, Cant. 2,7.9.17. c.4,5. und werden
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