Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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zahmen Thiere»,. ' 465

Wilde Säue bilden ab die Feinde der Kirche, Ps. 80,14.korcus sylvA, 5 . ^xer, ein Wald-Schwein, weil die wildenSchweine sich gern in den Wäldern aufhalten, und daselbst ihrlager und lachen haben, und sollen daher auch verstanden wer-den durch kern calaini, das Thier im Rohr, Ps.ög, zi *.

H.12. Zu den zahmen Thieren werden auch die Hunde ge-ltet, als Hüter des Hauses und der Heerden, Job zo, i.DerHebr. Nahme ist ^2 cam8, so von 2^2 herkommt,welches im Hebr. und Arab. Hacken und Zange bedeutet, denendie festen Zähne der Hunde gleich kommen **. Im Gr. xünv,crmis, L3te!Iu8, Hündlein, Tob. 6, I. Match. IZ, 27.

Der Hunde Eigenschaften sind: 1) Aarinire,

^runnire l. liirrlre, murren, Judith, n, IZ. die Zunge rüh-ren oder mucken, Epod. n, 7. 2) kremere, l^traröj

heulen oder bellen, Ps. 59, 7.15. Es. 56, 10« daher soll derEgyptier Abgott ^.nubi8 d. i. Istrator, ein Anbeller, und de-rervonAva Göhe 7 N 22 den Nahmen haben, 2 Reg.

17, zi. weil sie beyde eine Hundes - Gestalt sollen gehabt Ha-bens. z) Daß sie Brodt und Fleisch essen, Matth. iz, 27.Exod.22,zi. nach Art der wilden Thiere, daher auch die Ara-ber sie halten für eine mittlere Art zwischen den zahmen und ros-senden wilden Thieren sch; und zwar fressen sie allerley unreineSachen, als: Aaß, Jer. 15, z. Ps. 68, 24. i Reg. 14, n.c. 16,4. c. 21, 9. c. 22, zZ. 2 Reg. 9, zz. i Sam. 17, 46.coll. solepll. I.. 6.c. io. Koch, Gr. ^usli

i. e. i'o rrvo'! guocl LLrmbn8 pro-

jicitur, das für die Hunde gemorsten wird, wie Suidaö will,Phil. z, 8. und ihr Gespeyeteö, Prov. 26, n. 2 Pet. 2,22.4) Daß sie gerne lecken, nicht nur wenn sie Master oder Blutsausten, Jud. 7, 2. i Reg. 2l, 19. c. 22, z8. sondern auchihre eigene und fremde Wunden, besonders der Menschen,luc. 16,21. z) Daß sie an die Wand Pisten, i Sam. 25,22 . 2Z. I Reg. 14, lO. c. l6,lO. c. 21,21. 2 Reg. 9, 8.

* Lock. tticror. ?. I. t. z. c. 2Y. p. 976 l

* Locksrr. I. c. ?. 1.1.. 2. c. 55. p. 662.

f lkiö. p. 665. fs Lock. l. c

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