zahmen Thieren. 45z
Luc-rz, 15. c.i 4 / 5» Was sonderbares ist bey den Ochsen vor«gegangen *: 1) da das erste Opffer davon durch ein Feuervom Himmel angezündet worden, so das ewige Feuer hieß, Lev.
9 24. 2 ) Da die Kühe mit der BundeS-Lade aus der Phili-ster Lande fortgiengen, l Sam. 6 ,8-14. 3) Da Usa von Gott
^schlagen ward, als die Kühe im Koch stecken blieben mit derBundes-Lade, 2 Sam.6,6.7. 4) Da sich die Pest stillte, als
David auf der Tenne Arafna Ochsen opfferte, 2 Sam.24,2z.Achsen werden h'necäocdice gesetzt für allerley Vieh, Gen.
49.6. coll. c.Z4, 28. ^leton^micecheissen also die eherne Bil-der im Tempel Salomo, r Reg. 7, 25.29.44. 2 Reg. 16,17.
2 Chron.4,3.4-15» it- die güldene Kälber, z.E.Aarons,Exod.;2,4. und Jerobeams, i Reg.i2,28.
Uetaxliol-ice oder im verblümten Verstände werdendurch Ochsen bedeutet:
1) Sowohl geringe, Es.34,7. als insonderheit vornehmeund grosse Leute, die grosse Ehren und Ansehen, Gewalt undReichthum besitzen, Ezech.zy,8- Deut.z3,i7- Ps.22,iz. 68,31.
Jer. 50,27. c.46,21. Amos4,i.
2) Freche, gottlose, tollkühne und widerspenstige Leute, wel-che ihrem eignen Kopf und Muthwillen folgen, Ezech.Z9,18.19.Jer.zi,i8. (.46,20. Hos.4,i6. c.7,8. besonders die stoltzen »und mächtigen Kirchen-Feinde,Ps.22,iz. 68,31. Es.34,7-
z) Ein Ochse, der zurSchlachtbanck geführet wird, ist einBild eines thörichten Menschen, der blindlings in sein Verder-ben hinein gehet, Prov. 7,22.
4) Ein geilKalb, oder das guteKräuter-Weyde hat, undein Kalb, das gerne drischet, und davon fett wird, ist ein Bildderer, die gute Tage haben, Jer.zo, il. Hos. io, n.
5) Mast-Kälber,welcheweichlich sind, bilden ab die Schwa-chen, Jer«46,2i. die wohl zunehmen, sind ein Bild der Gläu-bigen in ihrem geistlichen Wachsthum, Mal. 4,2. conl. Ps.Zchg. 92,15. Prov. 28,25.
6) Ein ungleich Paar Ochsen heist ein böses Weib, S r.
26.7. andere aber vergleichen solches dem Ochsen-Joch selbst;
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' Ibis. c. Z5. x. z6o. 6;.