Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
Seite
450
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4Zo Von den vierfußigen

6) Daß sie gemeiniglich rother Farbe sind, Nmn. 19,2.

7) Daß sie dumm sind, und sich zur Schlachtbanck führenlassen, Prov.7,22. Ier. n, 19. Ps. 44, 2z. doch aber ihrerHerrn Krippe wohl kennen, Es. 1, 3.

Wenll die Höfe und Ställe voll Ochsen oder Rindvieh sind,und sich mehren, ist dem Seegen Gottes zuzuschreiben, Judith8,6. Deut. 8, iz- c. 7, 13. c. 28,4. und also auch wenn dieKühe fruchtbar sind, und nicht versetzen, Job 21, io. Los ejurcouLLpit, öc uou gbortivit; vacca peperit öe uon eli privat:»kcetu luo, juxts I^lierou. öc Ps. 144,14. Loves nolirL liutAraviäT, uon lit (iu üs) orbitss (gut abortus) uec gure ejiciat(seinen, gut soctuin)*. Hingegen ist es eine Strafe Gottes,wenn das Vieh nicht fort will, oder kein Ochse in den Ställenangetroffen wird, Deut. 28,18-51- Hab. 3,17. Ier. 51, 2z**.

Des Rindviehes Futter, ist Gras und Laub, Heu undStroh, Job 6,5. (.40,10. Ps. 106,20. Sir. 38,27 28-Dan.4, 25-33. c.5,2i. Num.22,4. Es. n, 7. c- 27, 10. c- 65, 25.(.30,24. das wird ihnen in die Krippen geleget, die in denStällen sind, Es. 1,3. Hab. 3,17. oder sie müssen aufdie Wey-de, Es.7,25. Gen. 41, 3-i8- wie denn insonderheit gar herr-liche und fette Viehweiden waren zu Basan, und Saron, undimThalAchor, Num. 32,4. Deut. 32, > 4 - Ps. 22,13. Ezech.39,18. Amos 4, i. Es 65, io. i Chron. 28, 29. wenn aber.gar keine Weyden vorhanden, so muß das Vieh seufzen und dieRinder kläglich sehen, Joeli, 18- Sonst wurden die Ochsenim gelobten Lande am fettesten, zur Dreschzeic, da sie frey hat-ten von den Garben zu fressen, Deut. 25, 4. darauf ward ge-mietet, Hos. io, n. Ier. 50, n. und heißen Mast-Kälber,Mal-4,2. die vom Korn, das sie unter dem Dreschen fressen,fett werden, i Sam. 28,24. Ier. 46,21. Amos 6,4***.

Fette Ochsen heissen auch gusll äomi sggiugti, die

Lm Stall gemästet, und"!?') pglcugles, die auf der Weydefett gemachet worden, 1 Reg-4,23. Gen-41,2.4.18.20. VM

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