444 Von den vierfußigen
8) Pferde bedeuten insgemein Stärcke, Macht und Ge-walt, Sach. i2,4. Ier. 51,21. Hagg.2,sz. Exod. 15,16.21.Ps.76,7. 147, iO. daher heißen Reuter auf Pferden, mäch-tige Feinde,Sach.iv,5. und also besonders menschliche Gewaltund Heeres-Kraft, darauf sich die Menschen verlassen, Es.2,7.c.zv,i6. c.zi,i. 0.56,9. Mich.5,io. Sach.9,io. Ps.2v,8.9.zz,i?. daher nicht aufRossen reiten, heist nicht auf menschli-che Macht sein Vertrauen sehen, Hos. 14,4. conf. Es. zo, 16.
9) Pferd auf dem Äege von der Schlange gebissen, bildetab Simsons Tod und der Philister Untergang, Gen. 47,17.coll. Iud.i6, 2 z.sq.
§.7. Der Estl, ^iinus, Gr.E, ein bekanntes, vierbeknichtes, langöhrichtes und tastbares Thier, heist im Hebr.*von l-ubuit, roth seyn, weil die Esel in Orientgemeiniglich röthlicht aussehen, doch giebt es auch weisst, aufwelchen die Vornehmen reiten,Jud 5,10. darum wurden auchdiese für schöner gehalten. Es bedeutet aber das Hebr. Wort"INA eigentlich im Arab« colorem iuba1bum,AutexaIbo6cru-bro äiüilKÄum, und also würden solche Eselinnen zu verstehenseyn, deren Farbe aus weiß und roch vermischt gewesen, etwaIsabell-Farbe.
slNdr heist eine Eselin, von starck und fest seyn,
weil sie vor andern Thieren grosse Stärcke haben, Lasten zu tra-gen, Gen.49,14. daher sie auch im Griechischen besonders Last-Thiere heißen, Ü7rsK-/Mp, gs. tub juZo, so stets unter dem Jo-che ist, Matth. 21,5. couf. Sir.zz, 25.
heist xu11u8, ein Esels-Füllen, Iud. iO, 4. alellu8 s la-lilo, von*NP excitaie, aufwecken, weil es viel aufgeweckterund munterer ist, als die Alten, Gr.7rsH-.oL E, Joh. 12,15.
Joh. 12,14.
Die Esel machten ein groß Theil der Haabe und Güter beyden Morgenländern aus, daher sie auch unter der PatriarchenReichthümer gezehlet werden, z. E. des Abraham, Gen.i2,i6.(.24,55. des Jacob, Gen.zo, 45. 0.52,5. der Söhne Jacobs,
Gen.