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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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440 Von den vierfußigen

die Schrift nennet Verlähmen, Jos.n, 6.9. 2 Sani. 8,4.rChron. »9,4.

5) Die Fersen, Gen. 49,17.

6) Die Hufen ihrer Füsse, damit sie in die Erde scharrenund strampffen, Job 29,21.24. Jud.5,22. Es.5,28. Jer.47,2.Ezech. 26,11. und das Wasser trübe machen, Ezech. 32, iz.

Von seinen besondern Eigenschaften und Tugenden wirddas Pferd in Heil. Schrift gerühmet, i) als ein starckes undtapfferes, Job Z9, 19.21. Ps. 25,17. 147,10. Prov.zo, zi.Jer.8,i6. (.47,2. (.50,11. das nichtleicht strauchelt, Es.62,12.

2) Als ein muthiges und freudiges,Job 29,19-25. Jer.8,6.das ein groß Getümmel macht, Jer. 47, zo. Ezech. 26, ro.schnaubet mit der Nase, Jer. 8/ 16« Job 29,20. wiehert mitdem Maul, Nah. 2,2. scharret die Erde, und strampffet mitden Füssen, Job 29,21.24. Jud.5,22.

2) Als ein geschwindes und schnelles, Es.zo, 16. Jer.4,rz.Sach. 6,7.

4) Als ein gelehriges und bündiges Thier,Jac.2,z. Ps.22,9.

Doch sind die Pferde nach ihren Lastern auch 1) geil, Jer.5,28. Ezech. 22,20. 2) Wild und muthwiljig, Sir.2v,8.

z ) Dumm und unverständig, Ps. 22, 9. 4) Greulich und

erschrecklich, Joel 2,4. Job 29,20.

Die Pferde wurden in Palästina erhalten und gefuttertmit Heu, Stroh, Gerste, und gemengten Futter, i Reg.4,28.c.18,5. Es. 20,24. Sap.i9,9.

Die Pferde werden mit mancherley Zierrath oder Rüstungbeleget, nicht allein mit Zäumen und Gebiß, Ps.22,9. 2 Macc.19,29. Apoc.14,20. sondern die Morgen-Länder pflegten auchbesonders auf Reisen durch wüste und unwegsame Oerter ihrePferde mit klingenden Schellen zu behängen, damit die Reise-^Gefährten, welche etwa vom Wege abkämen, sich darnach rich-ten konnten; dergleichen werden gemeinst, Sach. 14,20. eritlcriptum (lc. per iculpturam s. lcriptionem ) super tintinna-buli8 eguorum 8 anAit 38 Domino ! auf den Schellen derPferde wird geschrieben stehen, die Herrlichkeit demHerrn! wie etwa auf dem Blech des Hohenpriesterlichen

K.'pf-