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§.6. Das Pferd, L<^uu8, ein bekanntes, nutzbares, noth-wendiges, großmüthiges, dauerhaftiges, und nachdem es vonauter Art ist, ein wohlgewachsenes, munteres, getreues, undansehnliches Thier, hat im Hebräischen verschiedene Nahmen *,als: vD der gemeinste Nahme, im Chaldäischen und Syri-schen kommt her vom Arabischen Wort lall,, reZereö. moäe^ri, regieren und lencken, weil das Pferd ein sehr ge-lehriges Thier ist, und sich nicht nur mit dem Zaum, sondernauch geringen Rüthlein regieren und zu allem lencken läst,Ptov.26, z. ,
egui robulli, potenter, starcke Gäule oderRosse, Jer. 8, i6. c.4?,z. c.50, n. Jud.5,22. davon sollauch die Landschaft Lxirur, g8. terra ^biriiu, das Land derstarcken Pferde und Ochsen genennet worden seyn.
eguer öc eguur, Reuter und Pferd, Es. 28,28.t Sam.8,n. 2Sam.i,6. Es.2i,7. daher kommt der Nah-me der Perser, als welche schon vom fünften Jahre an reitenlernten, wie Herodotus berichtet.
2IN helft currur, eine Wage, aber auch eguns cnrulis,ein Wagen-Pferd, 2 Sam.8,4. iChron.l9,4. 2Sam.io,i8.M8,i8. 76,7. Ezech.Z9,2o. conf. i Reg. 4,26.
^2^ egui velocir lpecier, ein Post-Pferd, das schnelllaufen kan, ein Courier, Esther 8, IO. 14. l Reg. 4, 28.Mich. l, iz.
^ heist im Arab. egna, eine Stute, daher die Maul-Esel heißen lllü eguarnm, Kinder der Stuten, Esth. 8, !v.
^ 7^7 accinc^ur luinbir, so Luther, ein Wind vonguten Lenden verteutschet, heist ein Pferd,das zum Kriegs-We-sen abgerichtet ist, und einen feinen Gang hat, Prov. zo, zi.
Griechischen kommen von den Pferden vor die Nah-men: <7x7x05, eguu8, daher heist kkilippus einer, der Lust zuden Pferden hat, Match. io,z.
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* Idiä. c,6. P.Y5.C4.