Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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435
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zahmen Thieren. 4zz

liter, Gen. 37,25. die Hagarener, iChron.6,2l. die Araber,2Chron.l4,lZ- l Reg.!O,2. Es. 60, 6. die von Kedar undHazor,Ier. 49 ,28. 29. 32. Es. 60, 6. die Egyptier, Exod.a z. DieAmalekiterundGessuriter, r Sam. 15, 3. c. 27, 9.Jud. 6 , 5 - die Syrier, 2 Reg. 8 , 9 - conf. Judith. 2 , 8 . c.z,

besonders waren an den Cameelen der Midianitischen Für-sien die Zäume mit güldenen Puckeln besetzet, Jud. 8, 21. 26.M diese bedienten sich der Cameele theils zum Reiten, Gen.24,12.61. c.zr,!7. iSam.ZO,!7. Es.21,7. Tob.9,Z.theilsundzwar am meisten allerley Lasten zu tragen, Gen. 24, io. 20.zo.zi. 6l. 63. 64. c.zi, 17. Es. 30,6. Speise aufzuladen,

1 Chrom 13,40. und allerhand kostbare Sachen, i Reg. io, 2.2Reg.8,9. 2Chron.9,i. Esr.r,67- Neh.7, 69. Es 30,6.undGeschencke, Gen. 32, 15. 2Reg. 8, 9. vornemlich dieKauffmanns-Waaren fortzuführen, Gen. 37, 25. so gar aufder Reise durch grosse Wüsteneyen, weil die Cameele sich mitschlechtem Futter vergnügen lassen, Gen. 24, 32. etliche TageDurst leiden, und die kaüAueg gar wohl aushalten können, undsogeschwind einhergehen, als die Pferde. Die Türcken brau-chen dieselben noch itzo im Kriege zu Fortbringung allerhandKrieges-Rüstungen, wie sie denn auch den Alten im Kriegesonderlich dienlich gewesen, Jud. 9, 5. c. 7, 12. c- 8,21. 26.r Sam.ZO, 17. Es.2i,7. Sach.i4,iz. Judith 2, 8 . So werden sieauch gebraucht den Wagen zu ziehen und zum Fahren, Es. 21,7.wie denn dieKaysereNero undHeliogabaluö vier Cameele nebeneinander an ihre Wagen spannen lassen, und damit gefahren.Der Cameelen Haar geben sehr zarte und köstliche Kleiber,daher kommet heuriges Tages das Tarnelot, so besser glantzetdenn Seide; vor Zeiten aber ward gar grobes Tuch darausgemacht, so die gemeinen Leute trugen, dergleichen Johannesder Täufer auch zum Kleide gehabt*, oder gar, wie anderemeinen, eine gantz rauhe Haut von einem Cameel umgenom-men hat, Matth. 3,4. Marc. i, 6.

Endlich muß sowohl das Fleisch als die Milch der Cameele

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