Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
Seite
432
Einzelbild herunterladen
 

4Z2

Von den vierfußigen

1. 2. Jer. 2k, i. 2. Joh. ro, 12. 13. als Diebe und Mörder,Ioh.ro,i. co1!.Joel2,9.

Heerde-Viehe bedeutet eine grosse Menge, Ezech. 36, zz.Ps. 107,41. grosse Armee, Jer. 6,3. e.49,20. c. s o,4;.co1j.r Reg. so, 27. Volck und Unterthanen, Jer. 13, 20. und vor-nemlich die Christliche Kirche oder Menge der Gläubigen, alsGottes Heerde, Ps.77,21. 78,52. 80,2. 107.41. Es. 13,14.0.40,11. (.63,11. Jer. io, 21. (.13,17.20. (.23, i. (.31,12.c. 50,6 . 8. Ezech. 34,2. Mich. 2,12. e. 7,14. Sach. 9, 16.c.10,2. e.ii, 17. (.iz,7.Sir. 18, rz. Ioh.io,i6. (.20,28.29.iPet.5,2.5. A(t.2o,28.

H.4. Unter allen Thieren, welche Lasten tragen und dazuvon den Menschen gezähmet werden, ist das grösseste und stär-ckeste, der Elephant, Lleptiä8, Griech. so vom

Hebr. ^2 welches im Chald.Syr.Arab. und Persischen einenElephanten bedeutet, herkommen soll, wiewohl andere es lie-ber mit bove8, Ps. 8, 8- vergleichen, weil die grös-

sesten vierfußigen Thiere, z. E. Büffel, Urochs, Elend, re.zu dem Ochsen-Geschlecht gezehlet werden*. Im Hebr. ist derNahme der Elephanten an statt vom Arabi-schen Ksbibg, kiisculn eile, daher ebur, Elfen-bein so viel ist, als sB 6en8 elepliantoruw, Ele-

phanten-Zähne, r Reg.io, 22. 2CH1WN.9, 21. oder wie an-dere lesen; 8clien tisbbebiln, s. liabbebemali, cten8 belliL,welche daher auch durch Behemoth, Job 40, 15. den Ele-phanten verstehen **. Die gewöhnliche Grösse der Elephan-ten ist io bis !2 Fuß hoch, und etwa 5 Fuß dicke, und wirdvon dessen Natur, Unverdrossenheit, Wachsamkeit, Kühn-heit, Rachgier, Billigkeit, Frömmigkeit und andern Eigen-schaften, wie auch wunderbaren vernünftig-scheinenden Ver-richtungen vieles gemeldet ***. Es giebt deren viel und auchverschiedene Arten derselben in Asien und Africa, und werdensonderlich von den Indianern zum Krieg und Reiten gebraucht,

wie

* Locksrr. Nieror. ?. l. I.. r. e. sz. p. 250.

** ldia.p.247.col!.O. klick. Lid!, kebr. aill.c.

*** Via. 6 . OK. ?erri von Hattenfels Llepksnroxrspki« curiot«.

».!!/ I