428 Von den vierfüßigen
die vulgata gegeben; gucxl cornuta eilet facie8 eins, und ausdiesem Irrthum wird Moses von den Mahlern mit Hörnerngemahlt *.
§. n. Der Thiere äusserstes und letztes Theil ist derSchwantz, so daher für den hintersten Haufen oder die Ar-riere-Guarde genommen wird, Deut.25,ig. und weil es einverächtlich und unrein Glied ist, bedeutet es den nichtSwürdigenPöbel, Es.i9,i;. und gantz verächtliche Leute, z. E. die falschenPropheten, Es.9,14.15. wiewohl auch diese wegen ihrer Heu-cheley und Schmeicheley also genannt werden, damit sie verfüh-ren, wie der Hund, der mit seinem Schwantz wedelt, Tob.n,9 f.
Das z. Capitel.
Von den vierfüßigen zahmen Thieren.
zahmen Thiere werden den wilden Thieren entgegen^§6 gesetzt, und heijsen die vierfüßigen Thiere der Erden, imbesondern Verstände, Act.ic», 12. c.n, 6. die um und bey de-nen Menschen, in Städten und auf dem Lande sich aufhalten,Num.ZZ,z. und von denselben zu mannigfaltigen Gebrauch undNutzen im Hauß-Wesen und in der Land-Wirthschaft, auf derWeyde, Ps. 65,14. auf den Höfen, Judith 8, 6. in denStällen, Es. 65, io. Jer.29, 9. Ezech. 94,14. Hab. 9,17.2 Chron. 92,28. und im Hause, ernähret und gehalten werden.Sie werden insgemein verstanden unter dem Nahmen Vieh,Gen. 1,24. i Cor. 15, 99. darinnen der Alten Meister Reich-thum bestanden, 2 Reg.5,26. Job 24,2. daher ße auch sehrviel auf die Vieh-Zucht gehalten haben, z.E.Abel, der ersteVieh - Hirte, Gen. 14, 2. Abraham, Gen. 12,16. c. 19, 2.5.c. Z4, ZZ. Jsaac, Gen.26,14. die Bürger zu Haran, Gen.29,2.9.9. Laban,Gen.9o, 91.92. Jacob,Gen-90,49. c.92,5.Esau, Gen. 96,6.7. die Söhne Jacobs, Gen. 46, 6. die
Egyptier