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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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426 Von den vierfußigen Thieren.

Speise gegeben worden, sondern allem das Kraut oder die Ge-wächse, coll. Gen. r, 29 *. Ausser dem Fleisch ward von denThieren auch gegessen die Milch,Butter,Käse,Fett und Marck,Deut. Z2,14. Ps. 66, 15. nur das Blutessen war verboten,Gen.9,4. Lev i7, 11. auch sogar noch im Anfang deö N.T.um der schwachen Juden willen, dieselben zu gewinnen, Act.

15.20. wiewohl dieses Verboth in nachfolgenden Zeiten, alsein Schattenwerck und Stück des Ceremonialischen Gesetzesaufgehoben worden ist, i Cor. 10, 25 **.

5) Einige vierfüßige Thiere dienen den Menschen zur Klei-dung, welches ihnen Gott selbst zuerst gezeiget, Gen. z, 21.Ezech.Z4,z. Job 51,20. Prov.27,26. 2Reg.i,8. Sach.15,4.

4) Die Lastthiere müssen den Acker begattn, Prov. 14,4.pflügen, l Reg. 19,19. egen, Hos.io, n. und sonst zu vielenVerrichtungen mehr dienen, als zum Fahren und Reiten, Es.

66.20. c.50, 6. i Chron. 15,40. 2Sam.i6, 2. Luc. 10,54.Act. 25, 24. zum Kriege, Prov. 21, 51.

5) Das Heerde-Vieh ward von den Alten sehr gebraucht imHandel und Wandel, und gegen andere Waaren vertauschet,worauf der Gebrauch des Geldes erst gefolget, zuvor aber be-stand der meiste Reichthum in der Menge des Viehes, Prov.27,26 f, conf. Gen.47, 16.17.18. auch bediente man sich desViehes zu Geschencken, Gen. 12,16. c.2v,i4. (.21,27. c.52,14-21. c.Zz,8-n. i Sam.2s, 18. und zur Bezahlung desTributs, 2 Chron. 17,11.

§. io. An einigen Thieren werden besonders betrachtet ihreHörner, die sie vor der Stirne haben, theils zur Zierde, theilsihre Stärcke zu beweisen, und sich damit zu beschützen. Diemeisten gehörnichten Thiere haben zwey Hörner,als dieWidderund Böcke, Dan. 8, 5. 5. Gen. 22. die Ochsen und Farren,Ps. 69,52. das Einhorn oder Naßhorn hat nur ein einigesHorn, Job 59/9- Num.25, 22. des'Elephanten zwey hervor-ragende Zähne, davon das Elfenbein kommt, heißen cornu»äenti8, die Hörner der Zähne, Ezech. 27, iz. weil das Elfen-bein

* Viel. 8mrmii Erklärung kc. p 109-115.

** Lock. !.c. s