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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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425
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Von den vierfüßigen Thieren. 425

geil, wie die Hengste und Esel, Ezech.2z, 20. stößig, wie dieWidder und Böcke, Dan. 8,4. 7 . rc. *

§.7. In Ansehung der Nahrung sind einige Fleisch-fres-sige Thiere, Es.56,9. als die Löwen, Ezech.i9,6. Wölffe,Ezech. 22,27. Hunde, i Reg 14, n. u. d. gl.

Andere ernähren sich von den Erd-Gewächsen und Früchten,alSderOchft, Num.22,4. dasCameel,Gen.24,2z. .Pfer-de und Esel, lReg.i8, 5 « Gen.4Z,24.

Andere fressen beydes, Fleisch und Früchte, als der Fuchs,Ps.h,n. Cant.2,15. Also sauffen die meisten Thiere mit ei-nem Schlurpffen, der Hund aber allein lecket das Wasser, oderBlut,Jud.?,5. i Reg. 21,19.

H.8. Im A. T. musten die Kinder Israel den Unterscheidzwischen den reinen und unreinen Thieren wohl in acht neh-men. ReineThiere hiessen unter den vierfüßigen,welche zweygespaltene Klauen hatten, und wiederkäueten, hingegen warenunreine Thiere, welche nicht wiederkäueten, ob sie schon gespal-tene Klauen hatten, wie das Schwein: und welche die Klauennicht von einander gespalten hatten, ob sie schon widerkäueten,n> e das Cameel, das Caninichen, der Hase, Lev.n, 1-8.26.27.Deut. 14,4 - 8. Dieser Unterscheid der reinen und unreinenThiere, ist denen heil.Vätern schon vor der Sündfluth bekanntgewesen, Gen. 7, 2.7.8. weil allein die reinen Thiere zumOpfer gebracht werden musten, Gen.8,20. Im N. T. aberist dieser Unterscheid als ein Schatten des Zukünftigen aufge-ben worden, Act.io, 12.14. iz. Col. 2,16.17 **.

§. 9» In Ansehung des gemeinen Nutzens und Ge-brauchs f, dieneten die vierfüßigen reinen Thiere i) ImA'T. zu den Opfern, Gen. 4,4. c. 8,20.

2) Andere zur Speise, Lev.n,2.sq. welcher Brauch FleischDessen, erst nach der Sündstuth aufgekommen zu seyn scheinet,weil Gen. 9, z. stehet, alles, was fleh reget und lebet, d. i.Ee Thiere werden oder sollen euch zur Speise seyn, worausdenn folgen will, als wären sie zuvor den Menschen nicht zur

Dd 5 Speise

^ Lockgi-t. 1. c. p.g. L y ** Ibic!. p. n.

> Erehc oben r. §.14. p. 417.