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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Von den Thieren insgemein. 417

diese Herrschaft über die Thiere mercklich eingeschräncket wor-den, und.viele derselben zu Rebellen worden sind; so kan esdoch der Mensch Gott dem Herrn, als dem obersten Welt-Monarchen, nicht gnug verdancken, daß er nicht, wie es derMensch wohl verdienet härte, ihm alle Thiere zu Feinden entge-gen gestellet, sondern, daß Kraft der, dem Noah und seinenNachkommen nach der Sündfluth aufs neue übergebenen undbestätigten Lehen-Herrschaft über alle Thiere auf Erden, Gen.y, 2. dennoch auch so gar die wildesten Bestien selbst, einen Re-spect und Scheu gegen den Menschen tragen, und sich von dem-selben bezähmen, Jac. 3,7. ja als Sclaven an Ketten viel-mahls zum Schauspiel in der Welt herum führen lassen müs-sen*. Im übrigen sind die Thiere, so viel" Arten derselbenauch immer seyn mögen, dem Menschen dergestalt unterworf-fm,Ps. 8,7-8.^ daß er sich derselben zu allerhand Gebrauchbedienen kan, als r) zur Nahrung und Speise, Gen. 9, z.Lev.n,2sc.. Deut. 14,4 sq. 1 Tim. 4,4. 2) Zur Kleidung,z.

E. die Wolle von den Schafen, daraus nicht allein das Tuchoder Gewand und allerhand Arten der Zeuge, sondern auchHüthe und Strümpffe zubereitet werden, Deut. 22, n. Ezech.z4,z. die Fälle von Lämmern, Jobzi,2O. und von allen zart-harigen Thieren, als Bären, Füchse, Caninchen, Zobel, Mar-der, rc. welche insonderheit in den kalten Nord-Ländern denMenschen zu nothwendiger warmen Kleidung und Peltzen die-nen; die Häute vom Rind-Viehe und einigen andern Thieren,weiche zum Leder und allerhand Arten der Kleidung angewandtwerden, Ebr. 11,57. Gen. z, 2l. Num. 51, 20. z) In derHaushaltung, Ackerwerck u. d. gl. brauchet man die Thiere viel-fältig seine Verrichtungen zu erleichtern, die einem sonst be-schwerlich fallen würden, z.E. die Pferde zum Reiten, Fahren,Pflügen, rc. die Hunde das Haus zu bewahren, zur Jagd, rc.

4 ) In der Kunst werden allerhand Sachen verfertiget ausden Knochen der Thiere; die Borsten nimmet man zu Aller-hand Arten der Bürsten, die Federn zu den Betten; das Horn -von dem Rindvieh zu den Kämmen; die Schalen der Muscheln

* 8ckeucl,r, kkyl'. 1. v §. zy. x. Z94 iq. UNd

Bidl.phys Dd