4»6 Von den Thieren insgemein.
ger Meinung gezielet wird, Es. 11,6.7. c.65,25. col!. Gen.6,19.20.21. c. 7,8.9 *. Sonst theilet die Heil. Schrift allediese unzehlige Arten der Thiere ab, in vier Haupt -Gat-tungen, oder Haupt-Geschlechter, nach dem Unterschied ih-rer vornehmsten Bewegung, als 1) ^nimal ^us-
ärupes, das Geschlecht der vierfüßigen Thiere, so da gehen.2) ^ das Geschlecht der Vogel, so da stiegen, z)Kep'tile, das Geschlecht des Gewürmes, so da krie-chest? 4) ^ klicis, das Geschlecht der Fische, so da schwim-men, Gen.i, 26. c. 9, 2. lev.n, 46. Deut. 4,16.17. iz.i Reg. 4, zz. Ezech. z8,20. Iac. z, 7. Diese werden über-haupt eingetheilet in wilde und zahme Thiere, Sap. 7, 20.in grosse und kleine, Ps. -04, 22. in schwache und stolhe,Prov. zo, 24. 26. Job 41, 21. in reine und unreine, Lev.n,
1 sq. von welcher und dergleichen Eintheilung mehr, unten,bey jeglicher Art der Thiere ein mehrers vorkommen wird.
§. 14. So hat denn nun der grosse Gott bey Hervorbrin-gung der Thiere zwar vornehmlich diese Absicht gehabt, daßseine Vollkommenheit in so mancherley Kunst - Wercken de-sto mehr offenbaret, und seine Ehre auch durch dieselbe wei-ter ausgebreitet werden sollte, Ps. 148, 7. ro. iz. Aberhiernechft hat er ste auch erschaffen, zu vielfältigen Nutzender Menschen, damit dieselben seine Güte und Wohlthatendesto mehr schmecken und sehen sollen. Darum übergab erschon im Anfang der Schöpfung dem Menschen die Herr-schaft über die Fische im Meer, und über die Vögel unterdem Himmel, und über alles Thier, das auf Erden kreucht,Gen. i', 28. ja führte selbst alle Thiere demselben zu, daßsie von diesem ihrem Lehn-Herrn zum Zeichen ihrer Unterthä-nigkeit mit Nahmen möchten genennet werden, Gen. 2,19.2O. wie sonst die Morgenländischen Könige ihren Vasallenynd Bedienten, neue Nahmen zu geben pflegten, zum Zei-chen der Herrschaft über sie, coaf. Gen. 41, 45. Dan. i, 7»
2 Chron. z6,4. Ob zwar nun nach dem kläglichen Sündenfall
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