Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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403
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Von den Thieren insgemein. 40z

und Bewegung, das ist, Leben hat oder Othem holet, und wird

daher genennet bald ^nima vivens, lebendig Tbier, Gen. r,

20.21.24. c.2,19. c. 9,10.12.15.16. bald allerley Fleisch,Gen. 6,19. c.7^6.. c. 8 ,i 7 - 0.9,15.16 Job 54,15. Ps 156,25. Es. 66,24. oder mit einem Zusatz: alles Fleisch, darin^nen ein lebendiger (Dchem oder Geist ist, Gen. 6,17. c. 7,15.22. bald alles was Gthem hat, Deut. 20,16. Ps. 150,6.also, daß auch der Mensch selbst, als einklebende Creatur, wel-che uber diß mit der Vernunft begäbet ist, dadurch verstandenwird, Gen. 2, 7. ^clain lacIus ell in aninuun viventein, i. e.sniinal vivens, der Mensch ward eine beseelte oder lebendeCreatur, conf. 1 Cor. 15,45. Besonders aber und eigentlich wer-den die unvernünftigen, den Menschen entgegen gesetzte Crea-turen verstanden durch Kov, 2 Pet.2,12. Ep. Iud. v. io. Bar.z, 77. und im Hebr. durchs Gen. 6, 19. oder vivens,Gen. 1,24.25.28.50. c.2,19.20. c.5,1.14. c.7,14. 21. c.8,1. und im Chald. und Dan.2,58. c.4,9sq. odermit einem Beywort animal vivens, cor^us ani-

mLtum, ein lebendig Thier, lebendige Seele, oder Leib,der eine Seelehat, Gen. 1,20.21.24. c.2,19. c. 9, 10. 12.15.16. Job 12,10. das Teutsche Wort Thier,kommt her von demGr.Äf,und heist eigentl. ein wildes Thier, iera, 2 Macc. 4,25. c. ii, 9. so mit dem Lateinischen Wort ^niinal und demGriechischen Ksv nicht übereinkommt, daher auch ^nimal ra-tionale, nicht recht übersetzt wird, ein vernünftig Thier, sondernsollte billig heißen, eine vernünftige lebende Creatur*.

§.5. Alle Thiere, von dem grössten vierfüßigen an, bisaufdaskleineste Ungeziefer, müssen ihres Gchöpffers Eh-re und Lob ausbreiten, nickt nur vor sich selbst, Ps. 145, 21.148,7.12.15. Es. 45,20. Gesang der drey Männer v. 78. 79.80. sondern auch indem sie den Menschen aufeine besondere Artzur Erkänntniß der göttlichen Vollkommenheit führen, Job 12,7. Ps. 148,10. Es. 1,5. wie er als ein Herr aller Thiere, Ps., 50, io. 11. und ein Gott der Geister alles Fleisches, Num. 16,22. c. 27, 16. Jer. 52, 27. seine hohe und unerforschliche

Cc- Weis-