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Von den Dorn-Sträuchen.
Zweige, und wächst in Dorn-Büschen und Hecken, an denWegen, Zäunen, Aeckern und Bächen; wird in der Bibeldurch Gcorpionm übersetzt, weil sie so gifftig stechen und we-he thun, i Reg-12,14. coll. Apoc. 9, iv *. Sind ein Bildboshafter Leute, Ezech.2,6. daher hat auch ein Grentz - Ortder Edomiter, gegen dem todten Meer, den Nahmen Akrab-bim, Num. Z 4 , 4 - Josi 15, Z-
§.IZ. sNN heist ?rumi8 k^Iveikris, ^cacia Oerrnanics,Sck)lehen-Dorn, eine Art scharffer Dornen, so harte holtzigteStengel hat, überall mit schärften Stacheln besetzt, die Blät-ter, so daran wachsen, vergleichen sich den Pflaumen-Blättern;die Blüthe ist weiß, die Früchte schwarß-blau und sehr sauer**.
Ist ein Bild rauher und ungearteter Leute,Mich.7,4.
Der dornichte Weg des Faulen, bedeutet dessen viele Hin-derniß, Aufhalten und Schwierigkeiten, was rechtschaffenesauszurichten, Prov. 15,19.
H. 16. heist ru 5 cu§, Maus-Dorn oder Myr-ten-Dorn, ein niedriger Strauch, dessen Zweige sind zähegestreiffte Ruthen, mit harten aderichten Blättern, Wintersund Sommers dichte besetzet, welche fernen einen harten Sta-chel haben, und den Myrten - Blattern sehr gleichen; Siewachsen aber aus den Ruthen gleichsam ohne Stiel; auf ihrerauswendigen Seite, recht iu der Mitten, erscheinet dieBlüthe,anfänglich so klein, als ein Nadel-Knopf, welche darnach aus-schleust, und gegen den Herbst rothe Beerlein macht, wie andem Spargel, darinnen liegen zwey steinharte Saamen, de-ren jeder wie eine grosse Erbse und auf der einen Seite platt ist;die Wurtzel ist dick, wirfst unter sich viel Zafern, über sich treibtsie alle Frühling eine neue Bruth oder Schößlinge, eben alsan dem rechten Spargel, welche man in Welschland auch alsozur Speise nutzet, wiewohl sie am Geschmack etwas bitter sind.Weil nun dieser Strauch vor andern Pstantzen etwas besondershat, vornemlich in der Blüthe und Frucht, hat er auch daher
im
* U,IIe?r. t. c. p. 484.
** p. 4Y5.