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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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376
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zy6 Von den unfruchtbaren Bäumen.

mel an steigen, daraus denn übermahl zwey kleinere Zwerch-Aeste entsprossen. Die Blätter sind längliche rund, fernespitzig und scharf, und gleich einer Fichte, Sommer und Wintergrün, und geben guten Schatten, Hos 14, 9. Die Früchteoder Tannen-Zapffen, so. am Ende der Zweige wachsen, be-stehen aus vielen zusammen gefügten holtzigten Schuppen,darunter der Saame, wie kleine Nüßlein, verstecket lieget.Sie wuchsen häuffig auf dem Berge Libanon, iReg.5,8.9.10.Es. 57,24. c. 17,7-8- c.6o,iz. Sach.11, 1. und Hermon,Ezech.27,5. wie auch an andern Orten, Es.4i, 19. daraufbauen die Reiger und Störche ihre Nester, Ps.iO4,i7.

Tannen-Holtz, ward sehr im Bauen und zu Tafel-Werckgebraucht, z. E- im Tempel und Pallas: Salomonis, 2 Chron.5,5. 1 Reg. 5,8.10. c. 6,15.54. 0.9,11. zu der Arche Noah,Geruch14. und den Schiffen der Tyrier, Ezech. 27,5. auchwurden Saiten-Spiele, 2 Sam.6,5. und Spiesse oder Lau-?tzen daraus gemacht, Nah. 2,4.

Tannen sind ein Bild 1) berühmter Potentaten, Ezech.51,8. Es.57,24. c.14,8. c.6o,iz. auch wohl niedriger Leute,Sach.ii, 2. Es. 14, 8.

2 ) Der bekehrten Heyden, Es. 41,19. c. 55,15.

3) Der unwandelbaren Gnade Gottes, Hos. 14, 9.

4) Eines blühenden und herrlichen Zustandes, Es. 55, 15.c. 60,15. c.41,19.

§.9. Der CyprestemBaum, Lupressus, Griech.xE-^o-e 70 L-, Hebr. vom auserlesen, oder von dem mar-

morhaften Glantz seines Holtzes also genannt, ist hoch, und hateinen geraden und dicken Stamm, Sir. 50, ri. Die Zweigesind in einen Kreiß gesetzet, und bilden die Form eines Kegelsvor. Die Cypressen-Nüsse sind einer welschen Nuß gleich,und mit einer grünen Schale umgebendarinnen röthlicheSaamen-Körner. Der Stamm giebt ein Hartz von sich, wel-ches ein wenig weich, und dem Terpentin ähnlich ist, auch ei-nen sehr scharfen Geschmack und lieblichen Geruch hat. DasHoltz davon ist vortrefflich, keinem Wurmstich noch Ritzen un-

terwor-