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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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Z74 Von den unfruchtbaren Daumen.

hat den Nahmen a crissantiz materiX nitors, vomGlantz seines gekräuselten Holtzeö, so die Araber ^tstron undin ss. Otl'cnrron nennen *. Er wuchs auf dem Libano, Es.60,15. und gehört unter die vornehmsten Bäume, Es.4i, 19.doch war der beste und gröste in der Jnsul Corsica anzutreffen,daraus die Tyrier ihre köstliche Gestühle oder Ruder-Bänckegemacht, Ezech.27,6. damit wurden auch die Gebäude aus-gezieret und geschmücket, Es. 6o, iz. bedeutet die Frommenund Bekehrten an ungläubigen Orten, Es. 41,19.

§. 5. Der Maßholderbaum, klmrmus, Griech. 7---^«-NL-, st LutheruS Ahorn übersetzet, Sir. 24,15. soll nach Hiero-nymi, der 70. Dollmetscher und anderer Auslegung, im Hebe.durch zu verstehen seyn, st andere auch Castanien ge-geben, Gen-ZO,Z7. Ezech.zi,8. ist ein Baum, der seine viel-fältige Aeste sehr weit ausbreitet, große Blätter hat, und sehrhoch wächst, sonderlich am Wasser, daher auch die Weis-heit damit verglichen wird, Sir.24, iz. und der König vonAssyrien in seiner Pracht, Ezech. zi, 8 **. kommt mit unsernLehnen überein, wo nicht gar Lehnen und Ahornen oder Maß-holdern einerley sind.

§. 6. Der Terpencinbaum, leredinckm,

st LutheruS Eiche gegeben, Sir. 24,22. ist ein Baum von mit-telmäßiger Grösse, hat einen dicken Stamm mit vielen Aesten,die Blätter sind lang, wie am Eschen-Baum, doch aber dickerund feister. Er wurtzelt steh sehr starck und tief in die Erde;trägt kleine, mosichte und rothe Blüthen, worauf kleine, läng-licht-runde, und fette, harßige und wohlriechende Früchte, soTrauben - weiß beysammen hangen, folgen. Das Hartz, soaus dem Stamm rinnet, kellna ^erebimki genannt, ist un-ter allen Hartzen das beste, flüßig, hell und wohlriechend, vondem gemeinen Terpentin aber sehr unterschieden." DergleichenHartz ward gar sehr gebraucht zu Wund-Salben, Jer.8,22.(.46,11. Ezech.27,17. Gen. 57,25.

Dem Terebimhenbaum soll der Pistacienbaum, der auch

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