Von den fruchtbaren Bäumen. zzzin der Verheißung des Heil. Geistes, Ich. 14, r6. 26. c. 15,26.
en oder
die Kirche Gottes, wegen der Kraft des Geistes so sie em-pfangen hat, besonders in der Buße, Verleugnung der Weltund Aufnehmung des Creutzeö Christi; zu welchem Christusgehet, bis der Tag und die Schatten geflohen sind, d. i. bis aufden jüngsten Tag, oder so lange sein Gnaden-Reich währet, willer zu seiner Kirche kommen, und bey ihr bleiben, Cant. 4,6.
§. 16. Hier muß auch der Dudaün gedacht werden,Gen. 50,14. obwohl die verschiedene Meinungen so vieler Aus-leger dergestalt untereinander verwirret sind, daß man bis dieseStunde noch nicht weiß, welcher Erklärung man beypflichtensoll, und was Dnäaün eigentlich für ein Gewächs
sey, ob eine Blume oder Frucht darunter zu verstehen? Ihrerviele erklären es von der ^lanclrsAora oder Alraun, welchesein Gewächs ist, dessen Blätter dem Salat oder Lactuc ähn-lich seynd, und sich um den Stengel rund umher ausbreiten,aus dessen Mittezu obersteine gelbe Frucht in der Grösse einerWall-Nuß oder Castanien hervorgehet, die Wurtzel theiletsich in zwey Beine, daher die Marckschreyer kleine Bilder oderMännlein daraus schnitzen, und den Leuten zu vielem Aberglau-ben verkauffen; sonst hat weder die Gestalt noch der Geruch derKInnäraZorX etwas Annehmliches an sich, sondern ist vielmehrwiederlich und bringet die Schlaf-Sucht *. Andere verstehendadurch eine Art wohlriechender Blumen, z. E. Elken **,wie insonderheit v. Geier sich bemühet zu erweisen, und Rau-wolff in seinem Itinerario meldet, daß er solche unter der Saataufdem Felde häufig angetroffen. Einige Hebräer machendaraus Violen; andere Iaßminen; noch andere eine Artvon Damastener Nostn, dergleichen verliebte Personen ein-ander vor alten Zeiten zu geben pflegten ***. Viele vermeinen,
daß
* Viä. l.emnit Nsrb. Libl. Txplicst. c. 2. p. 4. sq. ccill. Uill. Nieropli. k. r.e s?, p. 262. L Sclieuclir:. ?ky1'. 8. vderKupff.Vib. lab. 88. P. 106. lq.
** Ikw. p. 107.
*** Lonf.kteiff Oub. Vex.sä Lsn.zv, ll. ör 8ckieuckr. I,c. it. Usnr. Ugj.vLservgi. 8. I. c. (rsn.
Btbl.phyf A
Eph.i,iz.
Myrrhen-Berg bedeutet die Gemeine der Heilig