Von den fruchtbaren Bäumen. Z4Z
In Canaan und Arabien wuchsen die Oelbäume sogar auf denFelsen *, Deut.z2, iz. 24. Job 29, 6. sonst aber auch in denThälern, Es.28,r. und zwar durch Gottes Seegen,Hagg.2,20.Hab. 5,17. Deut. 28,40. ohne welchen aber dieselben schonin der Blüthe verderben, Job iz, zz. oder sonst durch Ungezie-fer Ungewitter und Feinde verwüstet werden, Amos 4,9.Jud.i5,5. Deut. 28,40.
DieOehkbäume nachzuschütteln, war verboten, und musteden Armen gelassen werden,Deut.24,2O. Lev. 19,9.12. c.2z,22.
Die vom Oehlbaum vorkommende Gleichnisse sind:
1) Die Jüden als Gottes Volck werden einem rechten Oehl-bäum, und die Heyden einem wilden Oehlbaum verglichen,Ier.n,i6. Röm.n, >7.18. Die Wurhel des Oehlbaums findAbraham und die heil. Patriarchen, denen zuerst die Verheis-sung geschehen; die zerbrochenen Zweige sind die ungläubigenJüden; der Saft oder die Fettigkeit des Oehlbaums sind dieWohlthaten der Jüdischen Kirche, von den Patriarchen auf ih-re Nachkommen, als gleichsam die Zweige fortgeflossen; derwilde Oehlbaum, Olealier, der steifte und herbe Blatter hat,und die wilden Oehlzweige sind die Heyden, so nichts vomwahren Saft des Oehlbaums hatten, und bey ihrem äusserli-chen Scheiywesen dennoch unfruchtbar waren, durch den Glau-ben aber in die Gemeinschaft der Heiligen angenommen wor-den sind, Röm. ii, 24 **.
2) Die Kirche Gottes heist ein schöner Oehlbaum, we-gen ihres immergrünen und seligen Zustandes, Hos. 14,6.Jer. ri, 16.
z) Die Gläubigen sind einem grünen und fruchtbarenOehlbaum gleich, Pf. 52,10. Sir. 50, n.
4) Oehlbäume heissen die Diener des Evangetii, welche mitden Gaben des Heil. Geistes ausgerüstet sind, den DienstGottes in seiner Kirche recht auszurichten, Sachen. Apoc.n, Z. 4. conk. Sir. zo, n.
5) Der Oehlbaum ist ein Bild eines Regenten, der seinen
. . P 4 Unter.
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** Oouf. Relr>n6. ksIE l.. r. c. ^7. y. Zls. Lc c. 57. Y. Z89