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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Von den fruchtbaren Bäumen.

Blätter, daher auch die ersten Menschen nach dem Fall sichderselben gar füglich statt der Schürtzen bedienen können,Gen z, 7.

Der Feigenbaum kommt wohl fort, in einem warmen Bo-den, z. E. inWeinbergen, Luc. iz, 6. und erfordert „fettes Erd-reich und kurtze Düngung, Luc. iz, 8. wozu aber Gott seinenSeegen geben muß, Joel2,22. ohne welchen aber der Feigen,bäum oft Schaden leidet, z. E. von Raupen und Heuschrecken,Joel 1,4.7. Amoö.4,9. Hagel und Ungewitter, Ps. wz, Zz.Dürre und Hitze, Ioel i, 12. Hagg. 2, ig. 20. Verwüstung,Hos. 2, i2. feindlicher Gewalt, Ier. 5,17. Unfruchtbarkeit,Hab. z,17. Hagg.2,2O.

Die Feigen haben die nechste Süßigkeit nach dem Honigund Datteln, Jud. 9, n. und werden daher von den Hebräernauch unter dem Wort NO'-I Honig, mit verstanden, Deut. 8,8 *. Die dürren oder trockenen Feigen, so in einen Klumpen zu-sammen gepackt wurden, heißen und L-,n-

cs, malla stcuuin arickaruin, Stück-Feigen, Gr.2Sam.2z,iz. c.ZO,i2. i Chron.iz,4O. Judith, ro, 6. da-her kommt der Nahme Dibla, einer Stadt der Moabiter,Ezech.6,14. sonst Letlr-Oiblatliaiin, 1ocu8 zralatliarum, Ier.48,22. und Diblaim genannt, Hos. i, z. an der grossen Wüstegelegen, Deut. 8,15. Ezech. 6,14.

Von den Feigen kommen viele Gleichniss,Reden in Heil.Schrift vor. Denn also sind

1) Die ersten Feigen ober Erstlinge, ein Bild einer höchst-angenehmen Sache, Hos. 9, io.

2) Unter dem Feigen-Baum sitzen oder wohnen, heist eingeruhig und stilles Leben führen, und seine gute Nahrung ha-ben, i Reg. 4,25. Mich. 4,4. Sach.z,io. Jos.i, 49. con 52Reg.i8,Zi. Es.z6,r6.

z) Seinen Feigenbaum bewahren, heist das Seinige in achtnehmen, oder besonders als ein treuer Knecht seines HerrnNutzen befördern, Prov. 27,18.

4) Gute Feigen, welche wohl reif, süß und lieblich zu essen

sind.

* Lonf. I-unä. l..z,c. Z9 k