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Von den Bäumen insgemein.
tragen, gleichwie das Männlein des LindenbaumS keine Blü-the noch Saarnen bringen und auch härter Holtz haben soll, alsdas Weiblein. Eben so wird das Holh der'Tannenbäume indem Männlein härter, und in dem Verblein als weicher ange-geben. Dieser Geschlechts - Unterscheid der Bäume scheineteinigen Grund zu haben in der Hebräischen Sprache, welchemit ihren sogenannten iireris lervilibu!» aus dem nomme mg-sculmo ein fcxmiuinum machet. Also heißen die
männlichen Eichen, und die weiblichen, i Reg. 9,26.
s-^dr eine männliche Fichte, und oder eine
weibliche, wie derJebusiter König, geheißen, 2Sam.
24,l8HO^ ein männlicher Granat-Apffel-Baum, und,1^21daher kommt an statt weibliche Granaten-
Bäume, 1 Chrom 7,77. männliche Feigenbäume,
ein weiblicher; l^eomori mare8, ss-
<;omori ichi-ninL; juni^eru8, juni^em, utita
clicam; mvrtn8 ma8, m^rtug nigra, lcrining,
^lUierre nomen, Esth. 2,7.1z.
H. 8. Von denen Bäumen werden in Heil.Schrift gar vie-le Gleichnisse gebraucht, und insgemein sind sie ein Bildder Menschen, deren unterschiedenen Zustand dieselbe nachihrer verschiedenen Gestalt, Eigenschaften und Beschaffenheit,auf so mancherley Weise bedeuten müssen.
Denn da I. einige Bäume ein gar prächtiges Ansehenhaben, wegen ihrer Grösse, Höhe, und ausgebreiteten Zwei-gen, welcherley Bäume, vor andern die Bäume des Herrn,die der Herr gepstanhet hat, genennet werden, Ps. 104,16.Num. 24, 6. wie die Bäume in Eden, oder im Paradiese,Gen. 2, 8.9. Ezech. zi, 8. und auf dem Libanon, conk. Ps.72,16. Hos.14,6. Es.6o,iz. So werden damit verglichenr) Könige, Fürsten und Regenten, oder andere grosse undvornehme Leute, Ezech. zi, z. 7. io. c. 17,2g. 24. Dam 4, w.ii. 12. conf.Jud.9,8 sq. 2Reg.i4,9. 2 Chron.25,18.
2 ) Alles was hoch und edel ist, Es.io, zz. Z4. grosse Wür-de, Ansehen und Gewalt, Ezech. zi, io.
Hingegen da andere Bäume niedrig und von schlechtem
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