Vom Acker-Bau.
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gar sauer ward, nichts anders, als das Verderbniß, welches dieBabylonische Hure mit ihrem Antichriftischen Wesen, in allendrey Ständen der Christenheit angerichtet. Andere aber neh-men solches im guten Verstände, von der Kraft des Heil. Evan-gelii, so fern dasselbe das Herh des Menschen beweget und än-dert, und deuten die drey Scheffel, so viel Mehl mit Sauer-teig vermengt zu werden pflegte, Gen. i8, i6. Iud. 6,19.1 Sam. i, 24. aufdie drey Theile der Welt, welche mit demWorte Gottes sind erfüllet worden *.
Brodt und Wasser war die geringste Speise der Alten,Gen. 21,14. Num. 21^5. Deut. 2z, 4. 1 Reg. iz, 9.17. c. 17,6.11. c. 18,4» c. 19, 6.7. 2 Reg. 6,22. 2 Chron. 18, 26. Es.83, » 6 . c.z, i. Sir. 28,28. bedeutet auch alle Speise undTranck überhaupt, l. c. Sein Brodt muß man zwar sauer,l doch ehrlich erwerben und verdienen, Gen. z, 19. Ps. 127, z.Prov. 12, 9. c. 2o, iz. c. 28, 19. und also nicht mit Faul-heit und Müßiggang verzehren, Prov. zi, 27. 2 Thess.z, 8.12. >
Brodt suchen, heist betteln, und also sehr in Armuth ge-rathen, Ps. Z7,25. Thren. 1, n.
Das Brodt brechen heist nach Redens-Art der Schriftdasselbe austheilen, Es. 58,7. Thren. 4,4. Tob. 4,18. Matth.14,19. Luc. 24, Zo. Act. 2,46. 1 Cor- io, 16.
Brodt des Trübsals heist dasjenige, was jemanden nursparsam und in schlechten Bissen zur höchsten Nothdurft gege-ben ward, i Reg. 22, 27. 2 Chron. 16, 28. Es. zo, 20. oderdas man mit Schmertzen, Kummer und Sorgen, Trauren undThränen verzehren muß, Ps.iO2,18. 80,6. 42,4. 127,2.
Trauer-Brodt,xani8luAemium, hieß dasjenige, was beyBegräbniß-Mahlen der Todten, von den Leidtragenden zurl Erquickung in ihrem Leidwesen genossen ward, und ward für un-rein gehalten, Hos. 9,4. Deut. 26,14. Ier. 16,7. Ezech. 24,17.Tob. 4,18. Sir. 7,5z. 0.50,19.
! kanis imxroditati8, gottloß Brodt heist unrecht erworbe-
, nes oder geraubt Brodt, Prov. 4,17. kanis clancleliinus st.j late-
! * VLö.e-riliein, ttgrmön.Lvsnx. gä l.c. coU. c. p.