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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Von den Feld Gewachsin.

Niemand durfte im A.T. ein Kleid anziehen von Wollenund Leinen zugleich gemengek, Deut. 22, n. Lev.i9,19. zumZeichen, daß Gott keine DoppelherHigkeit gefalle, sondern dieEinfältigkeit des Hertzenö.

Werg, ttcixs, Hebr. ^*^2 von ^2 vomausklopf-fen oder brechen also genannt, ist ein Bild der Schwach-heit und Unvermögens, Es. 1, zi. Jud. 16, 9.daraus die Fischer - Netze gestricket wurden, Es. 19,9. wol-len einige durch 8ericum, Seide, auslegen; andere aberaus besserm Grunde verstehen linum Optimum öc tenuilli-mum, das feineste und schönste Flachs, das glatt gehechelt,und gleichsam gläntzet, vorn Arabischen P-nv gläntzen, odervon pe^ere, kämmen, hecheln. Doch da das Arabi-sche Wort scllarrckn heist liäit, spalten, erklären andere esauch llnum iillile, und verstehen sodenn Laimabim, Hans)dessen Stengel mit den Händen voneinander gerissen odergespalten zu werden pflegen, von einigen fleißigen und ge-nauen Haußwirthen, ehe man sie durch die Hechel ziehet;und also möchte Hänffen Garn sich besser schicken zu Fi-scher-Netzen und Stricken, als das kostbarste und feinesteFlachs *.

sNV 8mäou, heist Leinwand insgemein, damitder Leib bedecket oder verhüllet wird, und wird genommen, baldfür Feyerkleider, Jud. 14,12.1z. bald für Bett-Decken oderBett-Tuch, Prov. zi, 24. bald für Koller oder Schleyer derJungfrauen, Es.z, 2g. Cant.5,7. bald für Leichen - Tücher,Matth. 27, 59. Es war aber sehr kostbar, je zarter und saube-rer es gewebet war; daher geringere Leute es auch schlechter tru-gen, dergleichen Leinwand jener Jüngling anhatte, und es fah-ren ließ, als er bloß davon flöhe, Marc.14,51.52.

Lvlln8, köstliche Leinwand, war eine Tracht der Königeund Fürsten, Gen. 41,4. i Chron. 15,27. Esth. 1, 6. c. 8,15.Prov.zi, 22. Ezech. 16,10.1z. wie auch der Priester und be-sonders des Hohenpriesters in seinem grösten Ornat, Exod.Z9,27.28. c.28,5. und der Leviten bey grosser Solennität,2Chron.

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Oonf. I). Lid!, kebr. Ls. 19,9. öc HlU. 1 . c. p. rz;.