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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Von den Rrämern insgemein.

Gen. 2, 5. Wenn Gott um der Sünde willen strafen will, sobeweiset er auch in den Pstantzen und Kräutern seine Gerechtig-keit, daß sie verwelcken von grosser Dürre, Es. 15,6. Jer.ir,4. c.14,5.6. Hagg.i,n. Ps.iO2,5. oder verderben von gros-sem Ungewitter, Exod.9,22.25. Ps.102,5. Heuschrecken undUngeziefer, Exod.iv,5.12.15. Ps.iv5,54.55. Joel i,4. Apoc.9,4.

H.5. Der Drt, wo die Kräuter wachsen, ist insgemein dieOber-Fläche der Erde, Gen.i, 29. daher sie auch heißen Kräu-ter der Erde, Exod.io, 12.15. Job 5,25. Ps.72,16. Kräuterdes Feldes, Deut.11, 15. Jer.i4,5. Gen.5,iL. Exod.9,22.25.(.10,15. 2 Reg. 19,26. Es. 57,27. Jer.12,4. Match. 6, zo.Luc.12,28. Besonders sind es die Berge, Ps.147,8. Hagg. 1,

11. daher sie heißen Kräuter der Berge, Prov.27,25. Es.42,15.Sümpffe, daher kommt das Kraut im Mur, oder Gras undSchilf im morastigen und feuchten Grunde, Job 8, n.

§. 4. Die Kräuter haben ihren vielfältigen Nutzen, davonsiehe oben Cap.i. §.15. p.262. besonders dienen sie zur Nahrungder Menschen, Ps. 104,14. Gen. 1, 29.50. c. 2,5. c.z, 18.2Reg«4,59. Prov.15,1?. 2Macc-5,27. Röm.i4,2. und derThiere oder des Viehes, Dan. 4, 25.51. c. 5, 21. Gen.i, zo.0.9,5. Job6,5. daherheistvituInberbL lllierbarin, Jer. zo,n. ein Kalb, das gute Kräuter-Weyde hat.

§.5. Die Oleichniße von den Kräutern sind: i) daßdurch grüne Kräuter ein blühender, glücklicher und gesegneterZustand angedeutet wird, Job.5,25. 2Sam.25,4. Ps.72,16.Jac. 1,11. imgleichen die Frommen, Apoc. 9, 4.

2) Dem verwelckten und verdorrten Kraut wird verglichen(1) Creutz und seiden, oder abnehmende und sich verzehrendeLebens - Kräfte in Kranckheiten, Ps. 102,5.12. ( 2) Die

Nichtigkeit und Vergänglichkeit des Glücks der Gottlosen,-Ps.92,8. Z7, 2. und der Hoffnung der Heuchler, Job 8,

12. iz. 2 Reg. 19,26. Es. 97,27. wie auch des Reichthums,Jac.i, iO.il.

5) Wieder hervor grünende Kräuter sind ein Bild der Wie-derbringung und Auferstehung, Es. 66,14. c. 58,11. (.26,19.Job 21,24. Ps. 51,10. Prov. z,8. (.15,50.

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